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Volkswagen-Tochter Audi bleibt vorsichtig vor Markteinführung neuer Modelle

Die aktuellen Zahlen sprechen für leichte Euphorie, doch Audi hält sich weiter bedeckt. Trotz neuer Modelle bliebe das Geschäftsjahr schwierig.
27.04.2018 - 12:46 Uhr Kommentieren
Audi bleibt vorsichtig vor Markteinführung neuer Modelle Quelle: dpa
Audi

Die VW-Tochter warnt vor einem anspruchsvollen Geschäftsjahr.

(Foto: dpa)

Ingolstadt Die Volkswagen-Tochter Audi rechnet trotz eines Auslieferungsrekords im ersten Jahresviertel unverändert mit einem anspruchsvollen Geschäftsjahr. 2018 dürften die Verkaufszahlen der Ingolstädter stagnieren und die Umsatzerlöse nur leicht steigen, bekräftigte das Unternehmen am Freitag zur Vorlage der Quartalszahlen in Ingolstadt.

Die Marke mit den vier Ringen bereitet sich im laufenden Jahr auf eine Modell- und Technologieoffensive vor, die sie selbst als beispiellos in ihrer Geschichte beschreibt. Neben neuen Modellen des A6 und der Markteinführung des A7 Sportback steckt Audi in den Vorbereitungen für seinen ersten Elektro-SUV e-tron.

Audi teilt hierfür seine Produktion in den Werken neu auf. Das schafft zwar Synergien, dürfte kurzfristig aber auf die Ergebnisse drücken.

So hat Audi den A7 Sportback erneuert
Audi A7 Sportback
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Die Silhouette des Neuen gleicht vollständig der des Vorgängers. Doch laut Audi wurde kein Blechteil übernommen. Die Haube ist stärker profiliert, hat jetzt ausgeprägte Powerdomes. Die Kotflügel sind breiter und konturierter. So will man der Quattro-Technik optisch mehr Ausdruck verleihen...

(Foto: Hersteller)
Audi A7 Sportback
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Seitlich fällt das hintere Seitenfenster auf. Es läuft weiter aus als zuvor und knickt nicht mehr nach oben ab. Insgesamt steht der neue A7 breiter und sportlicher auf seinen bis zu 21 Zoll großen Rädern...

Mit einer Länge von 4,97 Metern behält der neue A7 die Größe seines Vorgängers
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Dessen Radstand war allerdings drei Zentimeter kürzer, so dass die Gäste im Fond nun ein wenig mehr Platz für die Beine haben. Zusätzlich haben die Entwickler die Rücksitze ein Stück weiter hinten platziert, ohne dabei aber das Volumen des Kofferraumes zu mindern.

(Foto: Hersteller)
Audi A7 Sportback
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Rund 7.000 Euro. Das ist die Summe, die Kunden für den A7 gegenüber einem identisch ausgestatteten A6 aufbringen müssen. Beide Modelle teilen sich die gleiche technische Basis. Selbst die Armaturenbretter wären austauschbar. Design und Lifestyle kostet halt. Der A7 Sportback als V6-TDI beginnt bei 66.300 Euro. Für den V6-TFSI verlangt Audi mindestens 67.800 Euro. 

(Foto: Hersteller)
Audi A7 Sportback
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Mehr als drei Dutzend Assistenzsysteme, gebündelt in drei Paketen, stehen in der Preisliste. Sie übernehmen im A7 einen Großteil der stupiden Dinge wie beispielsweise Kolonnenverkehr oder Stop-and-go, helfen die Spur zu halten, lesen Verkehrsschilder, sehen im Toten Winkel, achten auf Querverkehr, erkennen Fußgänger und lösen gegebenenfalls eine Vollbremsung aus. Man darf aber auch ganz nach altem Schema selbst fahren, selbst Gas geben, bremsen und lenken.

(Foto: Hersteller)
Audi A7 Sportback
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Nach dem Einsteigen eröffnet sich eine neue Cockpitwelt, durch und durch digital. Schalter und Knöpfe haben bis auf ein paar Reste ausgedient. Die neue Art der Bedienung übernimmt der A7 – wie auch der im nächsten Monat präsentierte neue A6 – im Wesentlichen aus dem Flaggschiff A8. Fast alles läuft über Touchscreens oder Sprache. Auch das viele Jahre verbaute MMI-System und das kleine schwarze Pad auf der Mittelkonsole haben ausgedient.

(Foto: Hersteller)
Auch das viele Jahre verbaute MMI-System und das kleine schwarze Pad auf der Mittelkonsole haben ausgedient
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Die Zukunft heißt Wischen und Zoomen mit den Fingern, wie man es von Tablet-PC, iPad oder Smartphone gewohnt ist. Während der Fahrt allerdings erfordert jede Art der manuellen Bedienung auf den Displays eine gute Treffgenauigkeit. Und dies bedeutet in der Regel Ablenkung vom Verkehr.

(Foto: Hersteller)

Die Mutter Volkswagen hatte bereits am Vortag Quartalszahlen für die Konzernmarken präsentiert. Audi konnte im ersten Jahresviertel seinen Umsatz um rund 7 Prozent auf 15,32 Milliarden Euro steigern, das operative Ergebnis kletterte um rund 5 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Mit rund 464.000 verkauften Fahrzeugen legten die Ingolstädter den besten Jahresstart in ihrer Geschichte hin.

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    Damit hinkt Audi aber seinen Konkurrenten Daimler und BMW weiter deutlich hinterher. Die Stuttgarter hatten von ihrer Marke mit dem Stern im ersten Quartal rund 594.000 Fahrzeuge an die Kunden gebracht, BMW kam mit seiner Kernmarke auf mehr als 517.000 Fahrzeuge.

    • dpa
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