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Volvo Group Lkw-Bauer rechnet mit Flaute in Amerika

Der Lastwagenbauer Volvo rechnet mit deutlich schrumpfenden Geschäften in Nordamerika. Die Schweden gehen davon aus, dort im laufenden Jahr rund 20.000 Fahrzeuge weniger zu verkaufen.
05.02.2016 Update: 05.02.2016 - 12:40 Uhr
Der Lkw-Bauer rechnet mit einem schrumpfenden Geschäft in Nordamerika. Quelle: ap
Volvo-Werk in den USA

Der Lkw-Bauer rechnet mit einem schrumpfenden Geschäft in Nordamerika.

(Foto: ap)

Göteborg Der schwedische Lastwagenbauer Volvo stellt sich auf ein deutlich schrumpfendes Amerika-Geschäft ein. „Im ersten Quartal werden wir unsere Produktion der niedrigeren Nachfrage in Nordamerika und Brasilien anpassen“, schreibt Vorstandschef Martin Lundstedt in dem am Freitag veröffentlichten Finanzbericht des Unternehmens.

In Nordamerika erwartet Volvo 2016 im gesamten Markt inzwischen ein Verkaufsminus von 14 Prozent auf 260.000 verkaufte Lkw. Zuvor war man noch von 280.000 Stück ausgegangen.

Bei Volvo und der US-Tochter Mack brach der Auftragseingang in Nordamerika im vierten Quartal bereits um 58 Prozent ein. Auch für den brasilianischen Gesamtmarkt schraubte der Konzern die Erwartungen herunter: Hier ging der Absatz im vergangenen Jahr um 55 Prozent zurück. Im weltgrößten Lkw-Markt China rechnet Volvo dagegen mittlerweile mit einem leichten Plus. Auch in Europa erwartet man eine leicht steigende Nachfrage.

Der Umsatz kletterte 2015 um rund zehn Prozent auf 312,5 Milliarden schwedische Kronen (33,2 Milliarden Euro). Unterm Strich hat sich der Gewinn auf 15 Milliarden Kronen mehr als versiebenfacht, blieb aber dennoch unter den Erwartungen von Analysten.

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    Die Anzahl der Mitarbeiter in der Volvo-Gruppe wurde im vergangenen Jahr um 5000 reduziert. Deshalb erwartet das Unternehmen für 2016 geringere Kosten. „Wir werden eine einfachere Organisationsstruktur haben, in der Entscheidungen näher am Kunden gemacht werden können“, erklärte Lundstedt.

    Die Volvo Group baut Lkw, Busse, Baumaschinen und Schiffsmotoren. Der Lkw-Hersteller und der gleichnamige Autobauer gehen seit Jahren getrennte Wege.

    • dpa
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