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Volvo Schwedischer Autobauer verdoppelt Gewinn

Volvo kann seinen Gewinn dank guter Geschäfte in Europa und China nahezu verdoppeln. Der schwedische Autobauer, der chinesischen Investoren gehört, will in zwei Jahren nur noch Autos mit Elektroantrieb produzieren.
27.10.2017 - 12:18 Uhr Kommentieren
Modelle wie der Volvo S90 kommen bei den Kunden gut an und bescheren dem schwedischen Autobauer satte Gewinne. Quelle: AP
Auf Wachstumskurs

Modelle wie der Volvo S90 kommen bei den Kunden gut an und bescheren dem schwedischen Autobauer satte Gewinne.

(Foto: AP)

Göteborg Der schwedische Autobauer Volvo hat seinen Gewinn im dritten Quartal vor allem dank eines starken China- und Europa-Geschäfts fast verdoppelt. Das Nettoergebnis stieg von 1,327 Milliarden schwedischen Kronen (136 Millionen Euro) im Vorjahreszeitraum auf 2,513 Milliarden Kronen (258 Millionen Euro). In den ersten neun Monaten gab es ebenfalls einen deutlichen Zuwachs von 5,111 auf 7,262 Milliarden Kronen. „Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte Volvo-Chef Håkan Samuelsson laut einer Mitteilung am Freitag.

Der Umsatz mit den Volvo-Personenwagen legte von 41,273 Milliarden Kronen (4,24 Milliarden Euro) im dritten Jahresviertel 2016 auf zuletzt 48,880 Milliarden Kronen (5 Milliarden Euro) zu. „Wir sehen eine große Nachfrage für unsere Produkte selbst in Regionen, in denen die Märkte schwach sind“, berichtete Samuelsson in Göteborg. In Europa, wo sich das Modell XC60 am besten verkaufe, sei der Absatz um 5,3 Prozent gestiegen. Das größte Wachstum gebe es in Schweden und Deutschland.

Die Gewinner im europäischen Automarkt
Platz 10 - Kia
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Schwebe wie ein Schmetterling, steche wie eine Biene – diesen Ratschlag von Profiboxer Mohammad Ali übersetzen die Koreaner mit dem Stinger in ein Automodell. Im Oktober konnte Kia kräftig zulegen. Der Absatz in der EU wuchs um 10 Prozent auf 38.000 Fahrzeuge. Im Gesamtjahr beträgt das Plus bislang 8,5 Prozent.

(Foto: AP)
Platz 9 - Skoda
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In Wolfsburg dürfte der Neid auf die tschechische Schwester zunehmen. Anders als die Kernmarke legt Skoda auch im Oktober um 11,2 Prozent auf 55.000 verkaufte Fahrzeuge zu. Das Jahresplus beträgt ordentliche 7,1 Prozent.

(Foto: Reuters)
Platz 8 - Renault
3 von 10

Die Franzosen haben im Oktober einen außergewöhnlich erfolgreichen Verkaufsmonat in der EU hingelegt. Mit einem Plus von 16,8 Prozent auf 88.900 verkaufte Fahrzeuge gewinnen sie Marktanteile.

(Foto: dpa)
Platz 7 - Peugeot
4 von 10

Die SUV-Strategie von PSA-Chef Carlos Tavares trägt Früchte. Die neue Opel-Schwester gehört mit einem Plus von 17,7 Prozent und 76.700 verkauften Fahrzeugen zu den großen Gewinnern im europäischen Automarkt.

(Foto: AFP)
Platz 6 - Alfa Romeo
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Time to say goodbye, wie Andrea Boccelli singt? Von wegen. Trotz jahrelanger Verkaufsgerüchte hat sich die italienische Premiummarke des FCA-Konzerns immer wieder berappelt. Mit 6.200 Fahrzeugen ist der Absatz im Oktober um 18,7 Prozent gestiegen, im Gesamtjahr sogar um 31,9 Prozent. Schuld ist der SUV Stelvio.

(Foto: AFP)
Platz 5 - Jeep
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Die Lebensversicherung des FCA-Konzerns schwächelte zuletzt. Im Oktober kann die amerikanische Marke wieder deutlich um 19,8 Prozent auf rund 9400 verkaufte Fahrzeuge zulegen. Seit Jahresbeginn ist der Absatz allerdings nur leicht im Plus.

(Foto: dpa)
Platz 4 - Dacia
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Erfolgsmodelle wie der Duster polieren die Absatzbilanz des Renault-Konzerns auf. Die rumänische Billigtochter legt im Oktober um 20 Prozent auf 34.600 Fahrzeuge zu, seit Jahresbeginn um 11,2 Prozent.

(Foto: AP)

Im September brachte Volvo erstmals einen kleinen Geländewagen auf den Markt, der in Belgien und China produziert wird. „Mit dem XC40, dem XC60 und dem XC90 decken wir zum ersten Mal das gesamte SUV-Segment ab“, sagte Samuelsson. Der Markt für Stadtgeländewagen sei nach wie vor einer der am schnellsten wachsenden.

Im Juli hatte Volvo angekündigt, sich Schritt für Schritt von Fahrzeugen mit reinen Verbrennungsmotoren verabschieden zu wollen. In zwei Jahren will der Konzern chinesischer Investoren, denen Volvo gehört, nur noch Modelle herausbringen, die auch mit Strom laufen.

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