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Vor der Übernahme Osram sieht sich auf dem Weg in ruhigeres Fahrwasser

Der Sparkurs bei Osram zeigt Wirkung. Vor der Übernahme durch AMS kann der Lichttechnikkonzern seinen Betriebsgewinn deutlich steigern.
06.02.2020 - 07:57 Uhr Kommentieren
Der österreichische Sensorik-Spezialist AMS will den Lichtkonzern übernehmen. Quelle: Reuters
Osram-Zentrale

Der österreichische Sensorik-Spezialist AMS will den Lichtkonzern übernehmen.

(Foto: Reuters)

München Der Lichttechnikkonzern Osram hat sich vor der Übernahme durch den Sensorspezialisten AMS aus den roten Zahlen gearbeitet. Angesichts einer deutlichen Ergebnisverbesserung im zurückliegenden ersten Geschäftsquartal bekräftigte Vorstandschef Olaf Berlien am Donnerstag in München die Erwartungen für das Gesamtjahr 2019/20.

Der Sparkurs inklusive Stellenabbau und ein Anstieg der Produktion schlugen sich vor allem in den Ergebnissen der Sparten für optische Halbleiter und digitale Anwendungen nieder, während das Geschäft mit der Autoindustrie auf der Stelle trat. „Die Konjunktur für das Automotive-Segment bleibt unsicher“, erklärte Osram.

Zwar stagnierte der Konzernumsatz, Sondereffekte herausgerechnet, im ersten Quartal bei 873 Millionen Euro. Doch der Betriebsgewinn (bereinigtes Ebitda) kletterte um 22 Prozent auf 114 Millionen Euro. Unter dem Strich stand ein Überschuss von einer Million Euro nach einem Verlust von fünf Millionen Euro vor einem Jahr.

Im Gesamtjahr 2019/20 (per Ende September) erwartet Osram unverändert einen stagnierenden Umsatz und eine Umsatzrendite von neun bis elf Prozent. Der Wert lag im zurückliegenden Quartal bei 13 Prozent.

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    Osram wird vom österreichischen Sensorhersteller AMS übernommen. AMS hat nach langem Ringen rund 60 Prozent der Osram-Aktien eingesammelt und rechnet mit einem Abschluss der Transaktion bis spätestens Ende Juni. So lange könnte es dauern, bis Kartellbehörden weltweit das Vorhaben genehmigt haben.

    Mehr: Osram-Chef Olaf Berlien sorgt sich, dass die Integration des Lichtkonzerns nicht gelingen könnte. Auch Aufsichtsrats-Vize Klaus Abel blickt skeptisch auf den Sensorikspezialisten AMS.

    • dpa
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