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Vorbei mit der Sparflamme Küchengerätebauer Rational sagt Krise Lebewohl

Rational kocht wieder auf großer Flamme: Der Küchengerätehersteller erwartet nach dem Einbruch der Finanzkrise ein deutliches Umsatzwachstum. Da ist für die Aktionäre auch eine Sonderdividende drin.
22.03.2011 - 09:54 Uhr Kommentieren
Produktion bei Rational: Vor allem in den Schwellenländern setzte der Großküchenhersteller gut ab. Quelle: Pressefoto

Produktion bei Rational: Vor allem in den Schwellenländern setzte der Großküchenhersteller gut ab.

(Foto: Pressefoto)

München Der Großküchengeräte-Hersteller Rational hat die Krise hinter sich gelassen. Bei einem Umsatzanstieg um elf Prozent auf 350,1 Millionen Euro machte das Unternehmen aus Landsberg am Lech 2010 einen Nettogewinn von 79,8 Millionen Euro. Das war ein Plus von 19 Prozent, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das operative Ergebnis (Ebit) legte um 17 Prozent auf 105,8 Millionen Euro zu und damit etwas stärker als von Analysten erwartet.

Besonders gut verkauften sich Profi-Küchengeräte wie Dämpfer und Friteusen in den Schwellenländern Brasilien, Russland, China und Indien. Nach dem Einbruch im Jahr 2008, als die Kunden in der Finanzkrise schockartig ihre Aufträge zurückhielten, erwartet Rational für 2011 weiteres Umsatzwachstum von rund zehn Prozent.

Nach dem Gewinnsprung stellt der Küchenausstatter seinen Aktionären eine Sonderdividende in Aussicht. Pro Anteilsschein sollen die Eigentümer insgesamt neun Euro erhalten, wie das Unternehmen aus Landsberg mitteilte. Neben einer Ausschüttung von fünf Euro ist eine Sonderdividende von weiteren vier Euro geplant. Davon profitiert hauptsächlich der Gründer und Aufsichtsratschef Siegfried Meister, der die Mehrheit der Anteile hält. Im vergangenen Jahr zuvor hatte Rational lediglich 3,50 Euro je Aktie ausgeschüttet.

 

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