Vorfall in Texas Undichter Chlorwasserstoff-Tank in Bayer-Werk

In einem texanischen Bayer-Werk sorgte ein undichter Tank mit Chlorwasserstoff für Aufregung. Hunderte Menschen in der US-Stadt Lubbock mussten vorübergehend evakuiert werden. Die Bergungsarbeiten dauern noch an.
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Die Verpackungsstraße am Bayer-Standort Lubbock.

Die Verpackungsstraße am Bayer-Standort Lubbock.

San AntonioMehrere hundert Menschen durften nach einem Vorfall in einem texanischen Bayer-Werk wieder in ihre Häuser zurückkehren. Wegen eines undichten Tanks waren zuvor Teile der US-Stadt Lubbock evakuiert worden. In dem Werk der Bayer-Tochter Bayer Crop Science sei Chlorwasserstoff ausgetreten, teilte die Feuerwehr am Donnerstagabend (Ortszeit) mit.

In der Zwischenzeit begann die Feuerwehr damit, den Inhalt des defekten Tanks in einen Bergungstank umzufüllen. Die Schwierigkeit bestehe darin, in der Schlauchverbindung kein neues Leck zu verursachen, so Lubbocks Feuerwehr-Chef Robert Loveless. Bis zu zwei Tage könnten die Arbeiten noch andauern. Die Umgebung um das Werk herum bleibt dabei vorerst abgeriegelt, Privathäuser sind davon allerdings nicht mehr betroffen.

Der Stoff in dem undichten Tank könne mit der Feuchtigkeit in der Luft Salzsäure bilden. Verletzte habe es bei dem Vorfall keine gegeben. Der fragliche Tank habe sich auf dem Werksgelände auf einem Anhänger befunden, als am Mittwochabend Alarm ausgelöst worden sei, sagte Bayer-Manager Monty Christian.

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