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Vorsichtiger Optimismus Mehr Inlandsaufträge im Maschinen- und Anlagenbau

Das Inlandsgeschäft der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer zieht kräftig an. Insbesondere durch die Auflösung des Investitionsstaus und einzelner Großaufträge gingen im November 46 Prozent mehr Bestellungen ein als ein Jahr zuvor, teilte der Verband VDMA am Freitag in Frankfurt mit.

HB FRANKFURT/HAMBURG. „Im November scheinen die Inlandskunden - wie schon im Herbst 2002 - alles nachholen zu wollen, wozu sie sich in den Monaten zuvor nicht durchringen konnten“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Insgesamt gab es im November ein Auftragsplus von 16 Prozent. Die Branche ist nun zuversichtlich, dass der positive Trend auch in den nächsten Monaten anhält.

In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich September bis November ergebe sich ein Plus von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dabei verzeichneten die Inlandsorders einen Zuwachs von 10 Prozent, während die Auslandsaufträge um 1 Prozent zunahmen.

Im Berichtsmonat habe es einzelne Aufträge mit großen Volumina aus dem Heimatmarkt gegeben. Aber auch ohne den Sondereffekt von Großaufträgen wäre die Steigerung im November nach Einschätzung des VDMA-Chefvolkswirts zweistellig ausgefallen. Allein die Sparten Kältetechnik, Bergbaumaschinen, Verbrennungsmotoren, Kunststoff- und Gummimaschinen sowie die Fördertechnik weisen Zuwächse von mehr als 20 Prozent auf. Bislang rechnet der VDMA immer noch mit einem Produktionswachstum in diesem Jahr von zwei Prozent. 2003 hatte die Branche überwiegend vom Ausland gelebt. Im November stagnierte allerdings die Auslandsnachfrage.

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