Vorstand für Recht Donatus Kaufmann soll bei Thyssen-Krupp aufräumen

Thyssen-Krupp war in den vergangenen Jahren immer wieder von Korruptionsvorwürfen erschüttert worden – das soll nun vorbei sein. Der Aufsichtsrat habe Donatus Kaufmann zum Vorstand für Recht und Compliance bestellt.
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Wolken ziehen über die Unternehmens-Zentrale von ThyssenKrupp in Essen: Für verbotene Preisabsprachen musste der Konzern Bußgelder und Schadenersatzzahlungen von Hunderten Millionen Euro leisten. Quelle: dpa

Wolken ziehen über die Unternehmens-Zentrale von ThyssenKrupp in Essen: Für verbotene Preisabsprachen musste der Konzern Bußgelder und Schadenersatzzahlungen von Hunderten Millionen Euro leisten.

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BochumNach der Serie von Korruptionsvorwürfen und Kartellverstößen soll beim angeschlagenen Thyssen-Krupp-Konzern nun ein eigener Vorstand Abhilfe schaffen. Der Aufsichtsrat habe Donatus Kaufmann zum Vorstand für Recht und Compliance bestellt, teilte der Konzern am Freitag anlässlich der Hauptversammlung des Konzerns in Bochum.

Thyssen-Krupp war in den vergangenen Jahren immer wieder von Korruptionsvorwürfen und Kartellverstößen erschüttert worden. Der Konzern musste unter anderem für verbotene Preisabsprachen von Aufzugsherstellern und Schienenproduzenten Bußgelder und Schadenersatzzahlungen von Hunderten Millionen Euro leisten. Vorstandschef Heinrich Hiesinger hat eine harte Gangart gegen solche Vergehen angekündigt. Über die Berufung eines Compliance-Vorstands hatte der Konzern bereits seit längerer Zeit nachgedacht.

  • rtr
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