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VW auf der CES Ein Hauch von Zukunft über dem Dieseldunst

In Las Vegas entwerfen die Autohersteller Visionen zur Zukunft der Mobilität. Das gilt auch für VW, die einen E-Bulli vorstellen. Doch Markenchef Herbert Diess kann auf der CES die Vergangenheit nicht ganz ausblenden.
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Der vollelektronische Bulli dürfte für die meisten Autofahrer wie aus der Zukunft hergebeamt wirken. Quelle: Reuters
Herbert Diess vor dem Budd-e

Der vollelektronische Bulli dürfte für die meisten Autofahrer wie aus der Zukunft hergebeamt wirken.

(Foto: Reuters)

Las Vegas Nicht drüber reden – das geht natürlich nicht. Also erledigt Herbert Diess die unangenehme Aufgabe gleich zu Anfang. Die „Angelegenheit mit den Dieselmotoren“ sei nichts, auf das man stolz sei, sagt der Markenchef von Volkswagen. „Wir haben die Kunden und das amerikanische Volk enttäuscht und entschuldigen uns dafür“, liest er vom Teleprompter ab.

Hunderte von Zuschauern schauen ihm schweigend aus dem Halbdunkel des Theatersaals entgegen. Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas, wo er eine der Eröffnungsreden hält, ist man so viel Demut nicht gewohnt. Doch Diess ist an diesem Dienstagabend nicht gekommen, um über manipulierte Motoren und Ärger mit amerikanischen Behörden zu sprechen.

So bringt VW dem Bulli das Stromern bei
VW-Markenchef Herbert Diess stellte den elektrischen Prototyp Volkswagen Budd-e auf der CES vor.
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Der Bulli lernt das Stromern: Volkswagen präsentierte auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas die Studie Budd-e. Der neu entwickelte Elektroantrieb hat eine Systemleistung von bis zu 317 PS und ermöglicht Reichweiten von bis zu 533 Kilometern.

(Foto: dpa)
Der neu entwickelte Elektroantrieb hat eine Systemleistung von bis zu 317 PS und ermöglicht Reichweiten von bis zu 533 Kilometern.
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Und wenn das allradgetriebene Konzeptfahrzeug an die Steckdose muss, reichen 30 Minuten, um 80 Prozent der Batteriekapazität nachzuladen.

(Foto: dpa)
Moderner Innenraum
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Neben elektronischen Displays ist der E-Bulli voll vernetzt und ermöglicht den Insassen sogar über das Tablet mit dem Fahrzeug zu kommunizieren. So lassen sich beispielsweise Lieblings-Songs ins System einspeisen.

(Foto: PR)
Nachdem VW 2014 R-Touch nach Las Vegas mitbrachte, präsentieren die Wolfsburger dieses Mal e-Touch.
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Es basiert auf seinem Serienpendant mit dem Unterschied, dass er über ein modernes Infotainmentsystem auf einen der wichtigsten Connectivity-Trends der unmittelbaren Zukunft zugreift.

So kommt bei e-Touch neben der Gestensteuerung auch eine Weiterentwicklung des Modularen Infotainment Baukastens (MIB) mit einem 9,2 Zoll großen Display zum Einsatz. Mit dem neuen Touchdisplay verschmilzt die Bedienwelt der Smartphones und die der Automobile weiter.

(Foto: PR)
VW Budd-e
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Die Seitentüren öffnen und schließen sensorgesteuert. Auf dem drehbaren Beifahrersitz kann man sich den hinteren Passagieren widmen. Das Elektromobil wird außerdem in der Lage sein, externe Verbraucher mit Strom zu beliefern. Volle Akkus mal vorausgesetzt.

(Foto: PR)
Der Budd-e verfügt über eine völlig neu gestaltete Innenraumaufteilung.
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Es gibt gegenüber dem klassischen Transporter keine Platzeinschränkungen, da die Batterien im Unterboden des Fahrzeugs eingebaut wurden.

(Foto: PR)
Es gibt gegenüber dem klassischen Transporter keine Platzeinschränkungen, da die Batterien im Unterboden des Fahrzeugs eingebaut wurden.
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Der Budd-e verfügt über eine völlig neu gestaltete Innenraumaufteilung.

(Foto: PR)

Auf der Technikshow in Las Vegas entwerfen die Autohersteller Jahr für Jahr ambitioniertere Visionen, wie sie sich die Zukunft der Mobilität vorstellen. Deshalb kann Diess nach dreieinhalb Minuten das lästige Thema hinter sich lassen und versprechen: „Wir erschaffen eine bessere Firma, ein neues Volkswagen.“ Kurz darauf rollt der vollelektrische Bulli Budd-e auf die Bühne. Und im Publikum jubeln etliche.

Es ist ein Auftritt, über den sie sich viele Gedanken gemacht haben in Wolfsburg. Der Dieselskandal ist nicht ausgestanden, erst diese Woche hat das US-Justizministerium den Autohersteller wegen Verstößen gegen das Umweltrecht verklagt. Gleichzeitig ist das Geschäft zwischen San Francisco und New York eingebrochen.

Zwischenzeitlich habe man überlegt, die Keynote abzusagen, lässt Diess durchblicken. Andererseits kann der Konzern positive Presse gebrauchen. Etwa über einen Bulli, der ohne Dieseldunst fährt, womöglich sogar zu den Stränden in Kalifornien, wo der Urahn des Modells als Legende gilt.

Was da auf die Bühne rollt, wirkt für die meisten Autofahrer tatsächlich wie aus der Zukunft hergebeamt. Im Kühlergrill leuchten die LEDs blau, eine Geste lässt die Seitentür aufschweben. „Türgriffe sind so 2016“, witzelt Diess – jetzt macht ihm der Auftritt Spaß.

Als rollender Computer lässt sich der Bulli mit dem vernetzten Zuhause verbinden: Aus dem Cockpit heraus schaut Diess, was in seinem Kühlschrank ist und wer vor seiner Haustür steht. Noch bedeutender als diese Spielereien aber: Die Akkus sollen 375 Kilometer durchhalten.

Ein Smartphone auf Rädern

Von einem Modell mit Verbrennermotor ist er äußerlich kaum zu unterscheiden. Quelle: Reuters
e-Golf Touch

Von einem Modell mit Verbrennermotor ist er äußerlich kaum zu unterscheiden.

(Foto: Reuters)

Der elektrische e-Golf Touch ist da schon beiseite gerollt. Vor einem Jahr hat VW das Konzept präsentiert, nun ist eine Serienversion in Arbeit. Noch im Laufe des Jahres sollen Kunden sie bestellen können. Von einem Modell mit Verbrennermotor ist er äußerlich kaum zu unterscheiden, doch auch dieses Auto ist vernetzt, „ein Smartphone auf Rädern“, wie Volkmar Tanneberger, Chef der elektrischen Entwicklung stolz sagt. Per Sprachkommando wird das Navisystem gesteuert, per Smartwatch die Heizung aus der Ferne eingeschaltet.

Für VW sind die beiden Autos ein bedeutender Schritt: E-Golf und Budd-e sind zwar nicht die ersten rein elektrisch angetriebenen Fahrzeuge, die der Konzern ankündigt, aber die vermutlich bislang erschwinglichsten. Auch wenn Diess keine Preise nennt, dürften es bei den beiden Modellen um den praktischen Nutzen gehen, nicht um den schnittigen Luxus wie etwa beim Audi E-Tron. Die bezahlbare Elektromobilität soll auch bei VW endlich in Serie gehen.

Dabei modifiziert VW nicht einfach bestehende Modelle. „Wir entwickeln komplett neue Fahrzeugkonzepte speziell für die elektrische Langstreckenmobilität“, betont Diess. Die Akkus liegen beispielsweise flach am Boden des Fahrzeugs. Die Botschaft an die Autowelt: Nicht nur Start-ups wie Tesla und Faraday Future denken das Auto komplett neu, sondern auch etablierte Konzerne wie VW.

Doch die Vision geht weiter. VW bereite gerade den „nächsten Schritt der Mobilität“ vor, mit autonomen Autos, die sich mehrere Nutzer miteinander teilen. „Das neue Volkswagen steht für bezahlbare elektrische Mobilität, für das das vollvernetzte Auto, für automatisches Fahren, und es steht für eine völlig neue Nutzererfahrung“, sagte Diess. Der Duktus klingt nach Silicon Valley, wenn auch nicht der nüchterne Tonfall.

Ein Animationsvideo wirft zahlreiche Schlagworte an die breite Leinwand. Was genau sie bedeuten, verrät Diess an diesem Abend allerdings nicht. Die Umsetzung solcher Konzepte wird indes Jahre dauern. Bis dahin ist vielleicht auch der Dieselskandal vergessen.

Wie sich Faraday die Zukunft vorstellt
Pinke Bühne auf der Consumer Electronics Show
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Kurz vor Eröffnung der Technologieschau CES in Las Vegas präsentierte Faraday Future sein erstes Konzeptauto. Über den Hersteller war bislang wenig bekannt, außer, dass er Elektroautos bauen will. Und wie Tesla kommt das Unternehmen von außerhalb der Autobranche und agiert von Kalifornien aus ...

(Foto: ap)
Futuristisch, aber auch die Zukunft?
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Der weiße Rennanzug der „Fahrerin“ sollte wohl das saubere Image betonen, das sich der neue E-Autobauer geben will. Faraday Future mit Sitz im Silicon Valley plant nach eigenen Angaben Autos „besser, sauberer und intelligenter“.

(Foto: ap)
Wo ist Bruce Wayne?
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Fehlt eigentlich nur Batman als Fahrer: Das FF Zero1 genannte Konzeptauto wirkt wie ein Fahrzeug aus einem Comic- oder Science-Fiction-Film. Auf öffentlichen Straßen wird der Elektroflitzer in dieser Form wohl kaum rollen.

Typisch Concept Car eben. Wie auch die Abwesenheit ordentlicher Türen. Dafür ist das lächelnde Leuchtband vorne wirklich mal was anderes.

(Foto: ap)
Einstieg, siehe oben
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Wer im FF Zero1 auf dem mittig angeordneten Einzelsitz Platz nehmen will, muss gelenkig sein. Der Einstieg ist nur über das transparente, hier hochgeklappte Cockpitdach möglich. Ob man dabei den Fuß auf den Seitenschweller aufsetzen darf, bleibt ein Geheimnis des Herstellers.

(Foto: Reuters)
Blick ins Cockpit
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Nicht nur die Form des Sitzes ist der Raumfahrt entlehnt – am Steuer sitzt es sich auch wie in einer Raumkapsel. Und so dürfte die Übersicht übers Fahrzeug ausfallen: Ein Ende ist nicht absehbar. Zumindest nicht konventionell.

Laut Faraday sitzt der Solo-Fahrer in einem 45-Grad-Winkel im Schalensitz. Vor dem Start platziert er sein Smartphone im Lenkrad und verbindet es mit dem Auto - über das Mobilgerät kann er das Auto personalisieren.

Außerdem kann er sich auf dem Bildschirm Informationen über das Auto anzeigen lassen - zusätzlich zu denen auf den virtuellen Instrumenten und denen im Head-up-Display.

(Foto: Reuters)
Das Heck kann sich sehen lassen
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Futuristisch: Am Heck hätte nicht nur Batman seinen Spaß, sondern auch Racong-Fans. Man erkennt die typische Push-Rod-Federung und den rot gekennzeichneten Abschlepphaken aus dem professionellen Rennsport. Außerdem sind profillose Slicks aufgezogen. Spoiler und Diffusoren sind bis zum Abwinlen vorhanden, und die Blink-Bremsleuchten sind spektakulär integriert.

Mit dem FF Zero 01 will Faraday Future offensichtlich diejenigen ansprechen, die sich sonst einen McLaren 675LT, einen Koenigsegg Regera oder einen Rimac Concept One kaufen würden.

(Foto: dpa)
Neben den beiden Rücklichtern links und recht leuchtet es beim FF Zero1 auch in der Mitte.
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Das Auto wird von vier Elektromotoren angetrieben, die zusammen eine Leistung von rund 1.000 PS haben. Sie beschleunigen den FF Zero 01 in weniger als 3 Sekunden auf knapp 100 km/h (60 Meilen pro Stunde). Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 320 km/h, sagt der Hersteller.

(Foto: ap)

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15 Kommentare zu "VW auf der CES: Ein Hauch von Zukunft über dem Dieseldunst"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Zitat USA-VW-Markenchef Herbert Diess:
    „Wir haben die Kunden und das amerikanische Volk enttäuscht und entschuldigen uns dafür“, liest er vom Teleprompter ab.

    Das ist falsch und unvollständig, was Diess da von sich gibt.
    VW hat massiv betrogen und ganz überwiegend außerhalb der USA.

    Aber es macht einmal mehr deutlich, dass VW nur Amerika interessiert.

    Man kann nur wünschen, dass diesem arroganten Konzern, der deutsche Politiker am Nasenring herumzerrt und die Kunden außerhalb Amerikas derart verhöhnt, auf das härteste in den USA bestraft wird. Interessant, dass dies Schutzengel der liberalen Kräfte in diesem Forum kein Wort darüber verlieren. Wird doch sonst immer jedes Wort in Waagschale geworfen! VW scheint bei der deutschen Bevölkerung einen Persilschein für den Betrug und seine Folgen zu haben. Dobrindts Lethargie spiegelt die der Deutschen signifikant wider!

  • Jo, so ungefähr kann man sich das vorstellen, Herr Spiegel. Ein BMWi3 verbraucht z.B. zwischen 20,6 und 33,6 KWh. Und im Winter sackt die Reichweite deutlich ab, teilweise auf die Hälfte der maximal theortisch erreichbaren.

    http://sedl.at/Elektroauto/Verbrauch

  • Wenn alle so sinnlos Geld verbrennen wie Deutschland, dann ist der Weltuntergang vorprogrammiert.
    <<<<<<<

    ruhig Blut, kein Stress.

    Fehlende Bildung kann man heilen .

  • Es ist leider so, dass auch beim Handelsblatt bei Themen wie den "Frauen als Freiwild" die Kommentarfunktion fast ununterbrochen ausgeschaltet bleibt.
    Frau Merkel (Bundeskanzlerin kann ich diese Frau schon nicht mehr nennen) sagt, man solle die Verantwortlicheb finden.
    Frau Merkel, verantwortlich sind Sie und unsere Abnickgeordneten, mit denen zusammen Sie unsere Demokratie abgeschafft haben.
    Der Wille der Deutschen wird nicht mehr respektiert, dem deutschen Volk fügt diese Frau unermesslichen Schaden zu.
    Die Sanktionspolitik gegen Russland und die Asylpolitik sind die sichtbarsten Zeichen.

    Wenn TTIP unterzeichnet wird, dann haben unsere Politiker es endgültig geschafft, die Europäer zu verkaufen. Seit 2008 Drucken die Amerikaner Geld und kaufen sich damit über Fonds, wie z.B. Blackrock, die Anteile an deutschen Firmen.
    Die Welt wird eingekauft und wer sich sträubt, bekommt Sanktionen.
    Und Deutschland hat dies ermöglicht und ich wage zu behaupten, dass unsere Politiker das machen, was ihnen von Wirtschaftsinteressenten in der Industrie gesagt wird und diese Interessenten sind Dollarhörig.
    Frau Merkel, Sie haben unsere Demokratie geschädigt, Deutschland geschädigt und Europa geschädigt.
    Und da jedes Volk die Regierung. hatt, die es verdient, müssen Sie noch viele Flüchtlinge aufnehmen, bis Sie das Volk zusammenhaben, das Sie als Bundeskanzlerin verdient.

    Aber Sie schaffen das! Da habe ich keine Zweifel.

  • Ja, genau so muss es laufen.

    In einer Zeit, wo Energie immer billiger wird und wo laufend neue Ölfelder gefunden und erschlossen werden und man absehen kann, dass die glibale Eiszeit endlich beendet wird, muss man natürlich diese E-autos entwicklen, die bei der Herstellung und Wiederaufbereitung der Akkus massiv die Umwelt vergiften, entwickeln.

    90% der Weltgeschichte waren die Poloe eisfrei. jetzt sind die Pole aber mit Eis bedeckt, also leben wir in einer "unnormalen". Ich bin begeistert und freue mich über den extrm hohgen Bildungszustand der Leser hier, wenn man eine das E-auto als Beitrag zum Umweltschutz bezeichnet.

  • Bei den super-niedrigen Strompreisen in Deutschland -zu mehr aus der Hälfte aus staatlichen Zwangsabgaben bestehend- macht für die Deutschen der Umstieg auf die Stromer natürlich ökonomisch äusserst viel Sinn!

    Und damit das so bleibt, wird schon mal die Erhöhung der Mineralösteuer und die Erhöhung der KfZ-Steuer auf die pösen Dieselautos mental vorbereitet und die EU arbeitet mit einer EU-weiten PKW-Maut gleichzeitig (!) an einer Ergänzungsabgabe fürs Autofahren und gleichzeitig (!) an einer Permanentüberwachung der autofahrenden Bürger, da diese Maut ja kilomterweise abgerechnet werden soll. Wow. Super, was unsere Politiker so alles können.

  • Ich will kein Auto wie ein Smartphone! Ich möchte ein vernünftiges Auto. Nicht einen E-Budd mit einem 34"-Monitor bei den Rücksitzen. Bezahlbare Mobilität braucht diesen Firlefanz nicht! Baut endlich wieder Autos mit unter 1000 kg Masse! Dann reichen auch wieder 75 PS und der selbe Akku reicht für die doppelte Entfernung.

  • Kann man in den Autos als Beifahrer auch eine Armlänge Abstand zum Fahrer halten?.
    In den kommenden Schariazeiten eine nicht zu unterschätzende Frage im Bezug auf die Verkaufszahlen und die Kundenakzeptanz

  • wenn wir so weiter machen wie bisher, schaffen wir das ja vielleicht auch bald wieder. Wir waren in 2008 auch schon mal bei 9,1 Tonnen, marschieren aber gerade wieder Richtung 10 Tonnen. Kein Wunder, wenn man bei uns Mrd. für die Vernichtung bestehender Kraftwerkskapazitäten aufwendet. Die wären für das Weltklima besser angelegt, wenn man unsere Kraftwerke (z.B. Gaskraftwerk Ingolstadt) nun erst einmal laufen lassen würde und stattdessen Solarpanelen nach Afrika verschenken würde - ja: Richtig gehört ! Verschenken ! Dort und auf anderswo, wo die Sonne teils dreimal mehr scheint, subentionieren wir Deutsche aber lieber den Ausbau neuer Braunkohlekraftwerke (KfW Darlehen an griechische Kohleindustrie !) Wenn alle so sinnlos Geld verbrennen wie Deutschland, dann ist der Weltuntergang vorprogrammiert. Vor 80 Jahren war es das 1000 jährige Reich und nun die Energiewende "a la Deutschland" - haben die Deutschen sich erst mal verrannt, dann ziehen sie es gnadenlos durch - koste es, was es wolle !

  • Die Akkus sollen 375 Kilometer durchhalten"
    Und wer braucht das ? Im Winter hält der Akku dann 100 Km oder ? Immerhin zum Aldi und zurück.

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