VW-Familien Porsche und Piëch Selbstbedienung nach Gutsherrenart

Die Wieder-Erhöhung der gesenkten Porsche-Dividende ist wohl eine einzigartige Sinneswandlung innerhalb eines Wochenendes. Es wirft ein Schlaglicht auf die Familien Porsche und Piëch. Und es zeigt vor allem eines: Das Gebilde des vermeintlichen Ankeraktionärs von Volkswagen ist nicht nur fragil, sondern bestenfalls wankelmütig, vor allem aber eines - unberechenbar.
Die Granden der VW-Familie, Ferdinand Piëch (links) und Wolfgang Porsche, arbeiten in der Porsche SE am Generationswechsel. Quelle: dpa
Porsche und Piëch

Die Granden der VW-Familie, Ferdinand Piëch (links) und Wolfgang Porsche, arbeiten in der Porsche SE am Generationswechsel.

(Foto: dpa)

StuttgartÜber die Porsche Holding gehört dem Clan 52,2 Prozent der Stammaktien am durch den Dieselskandal gebeutelten VW-Konzern. Seit Wochen geht es in Wolfsburg um drohende Milliardenverluste, Kürzung der Boni für Manager und ganz generell Gürtel enger schnallen. Die Dividende der Familienholding ebenfalls zusammenzustreichen erschien da am vergangenen Freitag nur gut und billig. Selbst wenn die drastische Kürzung der Ausschüttung doch so manchem institutionellen Anleger und Kleinanleger sauer aufgestoßen sein dürfte, ein gewisses Verständnis war im Markt schon da. Das Geld muss eben in schwierigen Zeiten zusammen gehalten werden.

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