Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

VW in der Krise US-Verkäufe brechen um ein Viertel ein

Der US-Automarkt steuert auf ein Rekordjahr zu – doch bei VW wirkt sich der Abgasskandal nun auf die US-Verkaufszahlen aus. Zeitgleich sendet die Porsche-Familien jedoch positive Signale nach Wolfsburg.
01.12.2015 Update: 01.12.2015 - 21:35 Uhr
Besonders schlecht lief es bei den Modellen Passat und Jetta. Quelle: dpa
VW in den USA

Besonders schlecht lief es bei den Modellen Passat und Jetta.

(Foto: dpa)

Detroit/Herndon Volkswagen hat in den USA erstmals seit Bekanntwerden der Abgas-Manipulationen einen Einbruch bei den Verkäufen hinnehmen müssen. Im November sank der Absatz der Pkw-Kernmarke VW im Vorjahresvergleich um 24,7 Prozent auf 23.882 Autos ein, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

In den beiden Monaten zuvor hatte VW noch jeweils ein Mini-Plus erzielt, allerdings gab es da auch jeweils einen Verkaufstag mehr als ein Jahr zuvor. Im November waren es zwei Tage weniger. VW machte den im Zuge des Abgas-Skandals verhängten Verkaufsstopp der Autos mit 2,0- und 3,0-Liter-Dieselmotoren für den Absatzeinbruch verantwortlich.

Marktforscher hatten zwar von einer Rabattoffensive in den USA berichtet, doch auch bei den Benzinern schwächelte VW zuletzt. Besonders beim Passat und beim Jetta, dem wichtigsten Modell, lief es schlecht.

Die VW-Tochter Audi legte dagegen beim Absatz im November um 0,4 Prozent auf 16.700 Autos leicht zu, obwohl die Ingolstädter ebenfalls vom Skandal um geschönte Abgaswerte betroffen sind. In den Vormonaten waren die Verkäufe aber deutlich stärker gewachsen. VW hatte Mitte September eingeräumt, mit einer Software Abgastests von Dieselfahrzeugen manipuliert zu haben und den Verkauf einiger Modelle gestoppt.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Doch die einflussreiche Eignerfamilie Porsche springt dem angeschlagenen Autobauer nun bei. „Die Familien Porsche und Piech stehen zu Volkswagen – und zu Wolfsburg als Konzernsitz“, wird VW-Aufsichtsratsmitglied Wolfgang Porsche in einer Mitteilung der Stadt Wolfsburg am Dienstagabend zitiert. Er sei überzeugt, dass das Unternehmen die „aktuell sicherlich schwierige Situation“ meistern werde.

    „Ich persönlich trage dazu meinen Teil als Aufsichtsratsmitglied und Vorsitzender des Sonderausschusses Diesel bei.“ Die von den Familien Porsche und Piech kontrollierte Holding Porsche SE ist mit etwas über 50 Prozent Hauptaktionär von VW.

    BMW legt in den USA leicht zu
    Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%