VW-Skandal Wer jetzt in Wolfsburg regiert

Die Aufarbeitung der Dieselmanipulationen bei VW hat gerade erst begonnen. Doch schon jetzt steht fest: Die Affäre wird den Konzern grundlegend verändern – und vielleicht sogar die gesamte Autoindustrie.
Sieht nur „einige wenige“ Verantwortliche. Quelle: dpa
Matthias Müller

Sieht nur „einige wenige“ Verantwortliche.

(Foto: dpa)

Frankfurt/DüsseldorfFür den Aufsichtsrat von Volkswagen sollte es der Tag der Wahrheit werden. Die neuesten Erkenntnisse der internen Revision über die Manipulation von Dieselmotoren kamen am Mittwoch auf den Tisch. Die Kontrolleure sollten endlich erfahren, wie die Abgaswerte von bis zu elf Millionen Autos gefälscht wurden.

Es ist eine Hoffnung, die nicht erfüllt werden konnte. Zwar erhielten die 20 Mitglieder des Aufsichtsrats weitere Details und eine Liste mit Namen von Mitarbeitern, die bei der Entwicklung des Motors mit der Kennung EA 189 beteiligt waren.

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