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VW-Tochter Audi wächst in China wieder

Audi schafft die Trendwende und verkauft in China wieder mehr Autos. Zuvor musste die Ingolstädter VW-Tochter einen Verkaufseinbruch auf ihrem wichtigsten Markt hinnehmen. Grund war ein Konflikt mit örtlichen Händlern.
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Audi hat sich in China wieder erholt. Quelle: obs
Audi in China

Audi hat sich in China wieder erholt.

(Foto: obs)

IngolstadtAudi ist in China nach Beilegung des Streits mit den Autohändlern wieder auf Wachstumskurs. Die Ingolstädter VW-Tochter verkaufte auf ihrem wichtigsten Markt im Juni fast 52 000 Autos und damit 1,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Wegen des Konflikts mit den Händlern war der Absatz sechs Monate lang geschrumpft. Deshalb hat Audi im ersten Halbjahr weltweit nur 909.000 Autos verkauft - 4,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Vertriebsvorstand Dietmar Voggenreiter sagte am Freitag: „Der Juni hat bestätigt, dass sich der Trend für Audi in allen Weltregionen positiv entwickelt. Nach einer schwierigen ersten Jahreshälfte erwarten wir angesichts der aktuellen Auftragslage ein stärkeres zweites Halbjahr.“ Dazu soll auch das neue Flaggschiff A8 beitragen, das nächste Woche Weltpremiere feiert und gegen Ende des Jahres auf den Markt kommt. Weltweit hatte Audi im Juni fast 171.000 Autos verkauft – 1,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. In Europa legte der Konzern gut zwei Prozent zu, in den USA sogar über fünf Prozent.

Audis Batteriesportler rollt 2019 an
Audi E-Tron Sportback Concept: Der zweite Streich
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Audi gibt in Shanghai mit der Studie E-Tron Sportback einen Ausblick auf sein zweites reines Elektroauto. Die Serienversion des viertürigen Coupés mit leicht erhöhter Sitzposition könnte 2019 starten.

(Foto: )
Die Serienversion des viertürigen Coupés mit leicht erhöhter Sitzposition soll 2019 starten
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Technisch gleicht das Coupé dem bereits für 2018 angekündigten SUV. Wie schon bei dessen IAA-Studie E-Tron Quattro sorgt auch beim zweiten Konzeptfahrzeug ein elektrisches Motorentrio für bis zu 370 kW/505 PS Leistung, permanenten Allradantrieb und eine Spurtzeit von 4,5 Sekunden.

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Auffallend ist die Frontpartie des 4,90 Meter langen Viersitzers, an der eine schwarze Maske den typischen Audi-Kühlergrill nachempfindet
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Dazu gibt es eine konkave Fronthaube, prägnant ausgestellte Kotflügel und ein schlankes Fließheck mit durchgehendem Leuchtenband. Wiedererkennungswert soll auch die ausgeklügelte Fahrzeugbeleuchtung bieten; 500 LEDs an der Front sollen Grafiken und kommunikative Zeichen erzeugen können.

(Foto: Hersteller)
Der Innenraum kommt reduziert daher
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Die Bedienung läuft vor allem über berührungsempfindliche Bildschirme

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Studie E-Tron Sportback
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Wer das enorme Beschleunigungspotenzial des E-Sportlers mit 505 PS Systemleistung nicht auslastet, soll mit der 95 kWh großen Batterie mehr als 500 Kilometer weit kommen. Eine ähnliche Antriebskonfiguration soll sich auch in den Serienvarianten der beiden Elektromodelle finden.

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Am Heck gibt es ein durchgehendes Leuchtenband
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Den Start macht 2018 das große SUV, der Sportback folgt ein Jahr später und platziert sich innerhalb des Audi-Portfolios in der Nähe des konventionell angetriebenen A7 Sportback. 2020 könnte dann ein Kompaktmodell auf Basis des Volkswagen-Elektrobaukastens das Angebot ergänzen.

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Die Bedienung läuft vor allem über berührungsempfindliche Bildschirme
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Der Innenraum kommt reduziert daher

(Foto: )

Voggenreiter sieht die Neuaufstellung in China als „Türöffner zu den Marktpotenzialen der kommenden Dekade“. Audi will in China künftig nicht nur mit dem FAW-Konzern, sondern auch mit dem SAIC-Konzern als zweitem Partner Autos bauen und verkaufen. Das hatte die bisherigen Vertragshändler stark verunsichert. Ende Mai hat Audi mit allen Beteiligten ein gemeinsames Händler- und Vertriebsnetz vereinbart.

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