Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

VW-Tochter Bayern will Abbau von bis zu 4000 Stellen bei MAN im Freistaat verhindern

Hubert Aiwanger will einen Abbau von bis zu 4000 MAN-Arbeitsplätzen im Freistaat verhindern. Derartige Einschnitte werde man nicht akzeptieren.
24.09.2020 - 12:33 Uhr Kommentieren
Der Lastwagenhersteller möchte seine Produktion auf Nutzfahrzeuge mit Elektro- und Wasserstoffantrieben umstellen. Quelle: dpa
MAN-Werk in Bayern

Der Lastwagenhersteller möchte seine Produktion auf Nutzfahrzeuge mit Elektro- und Wasserstoffantrieben umstellen.

(Foto: dpa)

München Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) will einen Abbau von bis zu 4000 Arbeitsplätzen beim Lastwagenbauer MAN in München und Nürnberg verhindern. „Einschnitte dieser Größenordnung werden wir nicht akzeptieren, nachdem zunächst eine Schonung der bayerischen Standorte vorgesehen war“, sagte Aiwanger am Donnerstag.

Die Pläne zur Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Polen und in die Türkei zeigten, dass Deutschland die steuerlichen Rahmenbedingungen der Unternehmen dringend verbessern müsse. Hilfsmaßnahme Nummer Eins aber wäre ein Programm zur Erneuerung der Lkw-Flotte durch den Bund, auf das er seit Monaten dringe.

Bayern fördere bereits den Wasserstoffantrieb für Lastwagen und Busse, „um sich in diesem Technologiebereich an die Spitze zu setzen und wieder neue Produkte für den Markt zu schaffen und damit Arbeitsplätze zu sichern“.

Die Probleme bei MAN wie die Auftragsschwäche und unbefriedigende Betriebsergebnisse hätten sich schon länger abgezeichnet. Er sei erneut im Gespräch mit der Unternehmensführung, um einen übermäßigen Abbau zu verhindern, sagte der Minister. Wenn Arbeitsplätze abgebaut werden müssten, müsse das sozialverträglich geschehen.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Unter dem Druck der EU-Klimavorgaben will der VW-Mutterkonzern MAN zu einem der „führenden Nutzfahrzeughersteller im Bereich Elektro- und Wasserstoffantriebe“ machen.

    Im Zuge der Neuausrichtung sollen 9500 der rund 36.000 Stellen gestrichen werden. Die Werke im österreichischen Steyr, wo 2200 Mitarbeiter leichte und mittelschwere Lastwagen bauen, sowie die Werke im sächsischen Plauen und in Wittlich in der Eifel mit zusammen 220 Mitarbeitern stehen vor dem Aus.

    Mehr: MAN und Scania sollen E-Mobilität forcieren – Zeit der Dieselmotoren läuft ab

    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: VW-Tochter - Bayern will Abbau von bis zu 4000 Stellen bei MAN im Freistaat verhindern
    0 Kommentare zu "VW-Tochter: Bayern will Abbau von bis zu 4000 Stellen bei MAN im Freistaat verhindern"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%