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VW-Tochter Nutzfahrzeug-Sparte Traton macht operativ Fortschritte

Trotz des verfehlten Börsengangs konnte Traton im ersten Quartal 470 Millionen Euro einfahren. Das lag vor allem am Verkauf von Lkws und Bussen.
07.05.2019 - 14:58 Uhr Kommentieren
Traton habe mit gut 57.000 Lkw und Bussen 7,4 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft als ein Jahr zuvor – und damit so viele wie noch nie. Quelle: Reuters
Traton

Traton habe mit gut 57.000 Lkw und Bussen 7,4 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft als ein Jahr zuvor – und damit so viele wie noch nie.

(Foto: Reuters)

München Die Nutzfahrzeug-Tochter von Volkswagen kommt auch nach dem gescheiterten Börsengang voran. Der operative Gewinn von Traton sprang im ersten Quartal um 22 Prozent auf den Rekordwert von 470 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in München mitteilte. „Wir nehmen Fahrt auf. Traton ist gut ins Jahr gestartet“, sagte Finanzvorstand Christian Schulz.

Traton habe mit gut 57.000 Lkw und Bussen 7,4 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft als ein Jahr zuvor – und damit so viele wie noch nie. Der Umsatz stieg von Januar bis März um sechs Prozent auf 6,4 Milliarden Euro, die operative Umsatzrendite verbesserte sich damit auf 7,3 von 6,4 Prozent. Für das Gesamtjahr hat Traton 6,5 bis 7,5 Prozent angepeilt.

Zu den Börsenplänen hielt sich Traton-Chef Andreas Renschler bedeckt: „Mit der vollen Unterstützung der Volkswagen AG arbeiten wir weiter an der Umsetzung unserer Strategie“, sagte er nur. VW-Finanzvorstand Frank Witter hatte in der vergangenen Woche gesagte, die Emission bleibe ein Thema.

VW beobachte den Markt weiter. Der Wolfsburger Autobauer hatte im März kurz vor dem geplanten Startschuss für den Börsengang die Reißleine gezogen, weil den Managern die Marktlage zu unwägbar erschien. Dabei hatten Fonds und andere Großinvestoren großes Interesse am Kauf von Traton-Anteilen signalisiert.

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    Der Erfolg der Nutzfahrzeug-Holding fußt weiterhin auf dem schwedischen Lkw-Bauer Scania. Er erwirtschaftete allein einen operativen Gewinn von 370 Millionen Euro, fast ein Viertel mehr als ein Jahr zuvor. Das entspricht einer Rendite von elf (2018: 9,9) Prozent. Die bayerische Schwester MAN machte im ersten Quartal mit 4,7 (3,8) Prozent Rendite ebenfalls Fortschritte, hinkt aber hinter dem internen Rivalen her.

    • rtr
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