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VW-Tochter Stadler kämpft um Audi-Werk in Mexiko

Der Autobauer Audi will offenbar ein eigenes Werk in Mexiko errichten. Doch viele Spitzenleute der Konzernmutter Volkswagen bevorzugen eine andere Lösung.
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München Mexiko statt USA: Der Autobauer Audi will einem Medienbericht zufolge ein eigenes Werk südlich des Rio Grande bauen statt im neuen US-Werk des Mutterkonzerns Volkswagen unterzuschlüpfen. Audi-Chef Rupert Stadler bevorzuge diese Variante und wolle in dem neuen Werk als erstes den Geländewagen Q5 produzieren, berichtete das „Manager Magazin“ am Mittwoch unter Berufung auf VW-Kreise.

Ob er sich mit diesem Plan durchsetzen könne, sei allerdings noch nicht klar. Bei VW würden es etliche Mitglieder des Topmanagements lieber sehen, wenn Audi im neuen VW-Werk in Chattanooga im US-Staat Tennessee produzieren würde.

Ein Audi-Sprecher wollte sich zu dem Bericht nicht äußern und bekräftigte lediglich, dass der Konzern vor 2015 über eine eigene Produktion in Nordamerika entscheiden werde. „Und über Standortfragen wird natürlich auch innerhalb des Gesamtkonzerns gesprochen“, sagte er. Bei Volkswagen war zunächst niemand für eine Stellungsnahme zu erreichen.

Audi hat bisher im Gegensatz zu den Konkurrenten BMW und Mercedes kein Werk in den USA. Die Ingolstädter liebäugeln aber schon länger mit einer Produktion in Nordamerika, um einen besseren Zugang zum US-Markt zu bekommen. Audi-Chef Stadler erklärte im Juni in einem Interview, das Unternehmen habe sich zum Ziel gesetzt, darüber innerhalb der nächsten zwölf Monate zu entscheiden. Laut „Manager Magazin“ soll nun bereits im Oktober Klarheit herrschen.

  • rtr
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