VW-Truck-Chef Andreas Renschler „Ich muss nicht Millionen Lkw verkaufen“

Der Chef der Volkswagen-Truck-Sparte über die gemeinsame Zukunft der drei Konzernmarken VW, MAN und Scania, den kriselnden Standort Brasilien und künftige Investitionen in Lateinamerika.
„Auf dem Weg zum Global Champion halten wir uns alle Optionen offen.“ Quelle: Andy Ridder für Handelsblatt
Andreas Renschler

„Auf dem Weg zum Global Champion halten wir uns alle Optionen offen.“

(Foto: Andy Ridder für Handelsblatt)

FrankfurtAndreas Renschlers Anreise ins südbrasilianische Joinville verlief turbulent: Der Pilot startete beim ersten Landeversuch durch. Danach war die Piste des Provinzflughafens von Joinville gesperrt wegen Nebels. Renschler musste auf den 130 Kilometer nördlich gelegenen Flughafen in Curitiba ausweichen, um dann per Pkw zu den Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstagen zu reisen. Es war sein erster offizieller Auftritt als Vorsitzender des neu geschaffenen Lateinamerika-Ausschusses des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). Renschler war damit zwar weit weg von den Ereignissen in Wolfsburg, der Abgasskandal erreichte ihn aber natürlich auch in Brasilien.

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