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Wachstum Autobauer fahren in USA weiter auf Überholspur

US-Amerikaner kaufen wieder mehr Neuwagen. Davon profitieren besonders GM, Ford und Chrysler. Auch Toyota kann seinen Absatz um zehn Prozent steigern. Aber VW verkauft drei Prozent weniger.
02.07.2013 - 20:13 Uhr Kommentieren
Ford F-150 Pick-up Truck. Ford legte um 13,4 Prozent auf fast 236.000 Fahrzeuge zu. Quelle: AFP

Ford F-150 Pick-up Truck. Ford legte um 13,4 Prozent auf fast 236.000 Fahrzeuge zu.

(Foto: AFP)

Detroit/Frankfurt Die kräftige Nachfrage nach Pick-up-Trucks und SUVs hat den Autobauern in den USA im Juni zu starkem Wachstum verholfen. Vor allem die Erholung des US-Immobilienmarktes lässt viele Amerikaner zuversichtlicher in die Zukunft schauen. Viele tauschen ihre in die Jahre gekommenen Autos gegen neue Modelle ein und greifen dabei gerne bei großen und für die Autobauer renditeträchtigen Fahrzeugen zu.

Davon profitierten insbesondere die großen US-Autobauer GM, Ford und Chrysler, die den stärksten Juni seit Ausbruch der Finanzkrise feierten. "Amerikanischen Familien geht es besser als zu Jahresbeginn und sie glauben, dass die Wirtschaft weiter wächst", sagte GM-Chefsvolkswirt Mustafa Mohatarem am Dienstag.

GM steigerte den Absatz um 6,5 Prozent auf knapp 265.000 Wagen, Ford legte um 13,4 Prozent auf fast 236.000 Fahrzeuge zu. Chrysler verkaufte knapp 157.000 Wagen, acht Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Auch Toyota blieb auf der Überholspur. Die Japaner übergaben gut 195.000 Fahrzeuge an die Kunden, ein Plus von zehn Prozent.

Europas Branchenprimus Volkswagen fuhr der Konkurrenz auf dem US-Markt hingegen erneut hinterher. Der Absatz der Wolfsburger Kernmarke VW schrumpfte um 3,2 Prozent auf rund 37.000 Autos. Für die anderen deutschen Autobauer erwiesen sich die USA einmal mehr als Stütze, die ihnen über die Absatzkrise in Europa hinweghilft.

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    BMW stellte die Rivalen aus Stuttgart und Ingolstadt in den Schatten. Die Münchener erhöhten den Absatz ihrer Kernmarke um 24,6 Prozent auf gut 27.000 Autos. Daimler übergab 24.415 Autos der Marke Mercedes an die Kunden, ein Plus von 9,8 Prozent. Die VW-Tochter Audi konnte die Verkäufe um 8,2 Prozent auf 13.700 Autos steigern. Auch bei Audi griffen die Kunden gerne zu großen Modellen: Der Absatz des Luxus-SUV Q7 stieg um 78,3 Prozent. Audi erwarte 2013 das dritte Rekordjahr in Folge, sagte Mark Del Rosso, COO der amerikanischen Audi-Tochter.

    • rtr
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