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Wacker-Chemie-Chef Staudigl „Krisen verführen dazu, sich einzuigeln“

Der Wacker-Chemie-Chef über die Flüchtlingsfrage, die Verantwortung der Firmen und die Folgen der wechselhaften Energiepolitik.
09.12.2015 - 06:31 Uhr
„In den letzten 15 Jahren haben wir unser Unternehmen globalisiert.“ Quelle: Pressebild
Wacker-Werk in Burghausen, nahe der österreichischen Grenze

„In den letzten 15 Jahren haben wir unser Unternehmen globalisiert.“

(Foto: Pressebild)

München Rudolf Staudigl ist einer der wenigen deutschen Manager, die sich in die politische Diskussion einmischen und klar Stellung beziehen. Der 61-jährige Chef der Münchener Wacker Chemie AG weiß um die Nöte energieintensiver Firmen. Er sorgt sich um die Einheit in Europa und den Freihandel in der Welt.

Herr Staudigl, Ihr größter Produktionsstandort liegt in Burghausen, direkt an der Grenze zu Österreich. Von dort drängen täglich Tausende Flüchtlinge nach Deutschland. Wie erleben Sie dies?
Wir sind in der Tat nahe dran. Einmal sind sogar einige Flüchtlinge auf unser Werksgelände gekommen. Die dachten, sie hätten einen Grenzzaun nach Deutschland überwunden. Unser Werksschutz hat sie gut versorgt und dann den Behörden übergeben.

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