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Waffenhandel Rüstungsgeschäft treibt Lockheed Martin

Das Raumfahrtgeschäft schwächelt, auch die IT-Sparte stagniert - doch im Geschäft mit Waffensystemen ist der weltgrößte Rüstungshersteller Lockheed Martin weiterhin führend. Darum kann der Konzernumsatz erneut zulegen.
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Der Lockheed Martin  Jet F16 gehört zu den Umsatztreibern des Rüstungskonzerns. Quelle: dapd

Der Lockheed Martin Jet F16 gehört zu den Umsatztreibern des Rüstungskonzerns.

(Foto: dapd)

Bethesda Der weltgrößte Rüstungshersteller Lockheed Martin macht gute Geschäfte mit seinen Waffensystemen. So konnte der Konzern im zweiten Quartal Rückgänge im Bereich Raumfahrt und in der IT-Sparte mehr als ausgleichen. Am Ende stieg der Konzernumsatz noch um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf annähernd 11,6 Milliarden Dollar (8,0 Mrd Euro). 

Der Gewinn fiel jedoch um zehn Prozent auf unterm Strich 742 Millionen Dollar, wie Lockheed Martin am Dienstag mitteilte. Grund waren unter anderem Kosten für den laufenden Stellenabbau im schwächelnden Raumfahrt-Geschäft. Bis zum Jahresende müssen 1200 der insgesamt 16.000 Beschäftigten bei Space Systems gehen. Grund ist nicht zuletzt die Einstellung des Space-Shuttle-Programms. Von Lockheed Martin stammte etwa der riesige externe Tank. 

Insgesamt waren die Börsianer aber zufrieden mit dem Abschneiden. Die Aktie stieg bis zum Mittag an der New Yorker Börse um fast drei Prozent. Lockheed-Martin stellt unter anderem die Kampfjets F-16, F-22 und F-35 her. Daneben baut der Konzern auch Satelliten und ist in der Informationstechnik aktiv. Zu den Konkurrenten zählen Boeing und der Airbus-Mutterkonzern EADS.

  • dpa
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