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Wechselspiel Repower-Chef Vahrenholt tritt ab und hat neuen Job in Aussicht

Beim Windkraftanlagenbauer Repower Systems übernimmt der neue Mehrheitseigner Suzlon das Kommando und installiert einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Der scheidende Chef, Fritz Vahrenholt, ist bereits bei einem anderen Energiekonzern im Gespräch.
Beim Windkraftanlagenbauer Repower dreht sich das Personalkarussel: Vorstandschef Fritz Vahrenholt scheidet aus, ein Däne kommt. Foto: dpa Quelle: dpa

Beim Windkraftanlagenbauer Repower dreht sich das Personalkarussel: Vorstandschef Fritz Vahrenholt scheidet aus, ein Däne kommt. Foto: dpa

(Foto: dpa)

HB HAMBURG. Der Repower-Aufsichtsrat bestellte den bisherigen Suzlon-Manager Per Hornung Pedersen zum Vorstandschef. Er ersetzt Fritz Vahrenholt, der Ende des Jahres in den Aufsichtsrat wechselt. Vahrenholt soll stellvertretender Vorsitzender des Kontrollgremiums werden. Aufsichtsratschef ist der Suzlon-Chef Tulsi Tanti.

Pedersen war bisher Chef des dänischen Ablegers von Suzlon Energy, einer Tochter von Suzlon. Der indische Konzern kontrolliert 87 Prozent der Repower-Anteile. Suzlon hatte sich im Frühsommer nach monatelangem Bieterkampf gegen seinen französischen Rivalen, den Atomkonzern Areva, durchgesetzt.

Neben Vahrenholt rückt der Chef der Suzlon-Energy-Gruppe, Andre Horbach, in den Aufsichtsrat ein. Aus dem Kontrollgremium scheiden dafür Hans-Joachim Reh und Jorge Martins aus. Der Vorstand soll bis Mitte nächsten Jahres um zwei auf fünf Mitglieder erweitert werden. Finanzchef Pieter Wasmuth und Technologiechef Matthias Schubert bleiben in dem Gremium.

Interesse an einer Verpflichtung Vahrenholts zeigte der Essener Energiekonzern RWE. Wir wären froh, einen Mann von solchem Format für uns gewinnen zu können“, sagte eine RWE-Sprecherin. Einem Vorabbericht der Tageszeitung „Die Welt“ zufolge soll der ehemalige Hamburger Umweltsenator bei RWE die Führung der geplanten Sparte für erneuerbare Energie übernehmen. Repower wollte sich dazu nicht äußern. Der neue RWE-Chef Jürgen Großmann hatte angekündigt, einen Manager außerhalb des eigenen Konzerns mit der Führung der Sparte zu betrauen. Großmann will das Geschäft mit Ökostrom in den kommenden Jahr massiv ausbauen.

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