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Wegen Airbags Autobauer rufen Millionen weitere Wagen zurück

Weit mehr als zwölf Millionen Fahrzeuge in den USA müssen in die Werkstätte zurück. Der Großanteil entfällt auf Honda und Fiat Chrysler. Wieder einmal sind die Airbags des japanischen Zulieferers Takata betroffen.
27.05.2016 Update: 27.05.2016 - 16:52 Uhr
Wegen möglicher Probleme mit den Airbags müssen Millionen Fahrzeuge zurück in die Werkstatt. Quelle: AFP
Rückruf in den USA

Wegen möglicher Probleme mit den Airbags müssen Millionen Fahrzeuge zurück in die Werkstatt.

(Foto: AFP)

Washington/Frankfurt In den USA rufen acht Autobauer insgesamt mehr als zwölf Millionen weitere Wagen wegen möglicher Probleme mit Airbags des japanischen Zulieferers Takata zurück. Der Großteil entfällt auf Honda und Fiat Chrysler, die jeweils mehr als vier Millionen Fahrzeuge wegen eines Defekts von Airbags auf der Beifahrerseite in die Werkstätten beordern müssen, wie aus am Freitag veröffentlichten Dokumenten der US-Aufsichtsbehörden hervorgeht.

Deutsche Autohersteller wurden dabei nicht genannt. Doch auch BMW rufe 120.000 Fahrzeuge mit Takata-Airbags vorsorglich zurück, berichtete die Internetseite "Bild.de" unter Berufung auf einen BMW-Sprecher. Es gehe um die SUV-Modelle X5 und X6 der Baujahre 2006 bis 2011. Vor Kurzem erst hatte Daimler angekündigt, für die Rückrufaktionen wegen Takata-Airbags einen mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrag zurückzustellen.

Der 1933 gegründete Takata-Konzern steckt wegen des Rückrufs von mehr als 50 Millionen Autos in Schwierigkeiten. Manche Airbags können bei anhaltend hoher Feuchtigkeit und hohen Lufttemperaturen bei einem Aufprall mit zu viel Kraft explodieren, wodurch Fahrzeuginsassen von Splittern getroffen werden können.

Weltweit stehen mindestens 13 Todesfälle und mehr als 100 Verletzte mit defekten Aufblasvorrichtungen von Takata in Verbindung. Der japanische Konzern steht Insidern zufolge nun mit dem Finanzinvestor KKR und anderen Beteiligungsgesellschaften in Verhandlungen über deren Einstieg.

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