Wegen Eigentumsschutz Sony fühlt sich von Hackern „bestraft“

Sony ist nach Einschätzung von Firmenchef Howard Stringer wegen seiner Bemühungen um den Schutz des geistigen Eigentums ins Visier von Hackern geraten - und verteidigt sich gegen Vorwürfe im Datenklau-Skandal.
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Ein Sony-Markt in Peking. Quelle: Reuters

Ein Sony-Markt in Peking.

(Foto: Reuters)

TokioDer Konzern habe versucht, seine Inhalte - in diesem Fall Videospiele - zu schützen, sagte Stringer am Dienstag auf der Hauptversammlung des Unterhaltungsriesen. „Dies ist unser Firmenvermögen und es gibt jene, die nicht wollen, dass wir es beschützen. Sie wollen, dass es frei verfügbar ist“, ergänzte der Sony-Chef. Im April waren bei dem Konzern sensible Daten von mehr als 77 Millionen Playstation-Kunden gestohlen worden. Bisher hat sich niemand zu dieser Aktion bekannt.

Experten gehen jedoch davon aus, dass Sonys Bemühungen, die PS3-Spielekonsole vor nicht genehmigten Änderungen zu schützen, die Datendiebe auf den Plan gerufen haben. Laut Stringer leidet Sony noch heute unter dem Vertrauensverlust. Das Online-Netzwerk für Playstation-Nutzer werde noch nicht wieder so gebraucht wie vor dem Hacker-Angriff. Zu Forderungen nach seinem Rücktritt äußerte sich Stringer auf der Aktionärsversammlung nicht.

  • rtr
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