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Wegen Konjunkturflaute MAN hält zeitweise Bänder an

Die Konjunkturflaute macht der Volkswagen-Tochter MAN zu schaffen. Jetzt will der LKW-Bauer die Produktion zurückfahren. Einem Medienbericht zufolge sollen an zwei Standorten zeitweise die Bänder gestoppt werden.
27.10.2012 Update: 27.10.2012 - 11:45 Uhr 4 Kommentare
Zwei Arbeiter montieren im Werk von MAN in Salzgitter Teile eines Lkws. Quelle: dapd

Zwei Arbeiter montieren im Werk von MAN in Salzgitter Teile eines Lkws.

(Foto: dapd)

Berlin Der Nutzfahrzeughersteller MAN will einem Zeitungsbericht zufolge wegen der schwachen Konjunktur seine Produktion herunterfahren. An den Standorten München und Salzgitter solle in nächster Zeit insgesamt vier Wochen die Fertigung ruhen, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ am Samstag unter Berufung auf eine interne E-Mail.

Die Volkswagen -Tochter plane dies für eine Woche mit Beginn der Herbstferien in Bayern am Montag und für drei Wochen über Weihnachten bis zum 11. Januar. Auch in Teilen der Verwaltung solle es in dieser Zeit nur einen Notbetrieb geben. Zudem sollten an jedem Freitag im November die Bänder stillstehen. Davon betroffen seien mehr als 15.000 Mitarbeiter. Gehaltseinbußen solle es aber nicht geben.

Ein MAN-Sprecher habe die Kürzungspläne für die Produktion bestätigt, schrieb die Zeitung. Zu Einschränkungen in der Verwaltung habe er sich aber nicht äußern wollen. Bei der Vorlage der Quartalszahlen am Dienstag wolle sich der Konzern im Detail äußern. Dem Bericht zufolge sollen wegen der Talfahrt auf dem europäischen Lkw-Markt auch die Verträge mit Zeitarbeitern aufgelöst werden. Der Vorstand der Lastwagen- und Bussparte habe die Mitarbeiter um „Flexibilität in der Einsatzplanung“ gebeten. „Die Märkte für unsere Produktion entwickeln sich nicht so gut, wie es vergangene Prognosen vermuten ließen“, zitierte das Blatt aus einer internen E-Mail.

Experten gehen davon aus, dass der Lkw- und Maschinenbauer im dritten Quartal deutlich weniger Gewinn eingefahren hat. Das Geschäft mit Lastwagen warf den Erwartungen zufolge nicht einmal mehr halb so viel ab wie vor Jahresfrist. MAN hat bereits von einer stärkeren Abschwächung der Auftragslage als saisonal üblich gesprochen und vor einem schwierigen Jahr 2013 gewarnt.

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    MAN gehört mehrheitlich dem Volkswagen-Konzern und erwirtschaftet mehr als 16 Milliarden Euro Umsatz jährlich. In der nächsten Woche legt der Konzern seine Quartalszahlen vor.

    • rtr
    • afp
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    4 Kommentare zu "Wegen Konjunkturflaute: MAN hält zeitweise Bänder an "

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Nun, solche Überschriften sind eben ein zweigleisiges Schwert.
      Da kann man sich schon mal adrupt verhauen, was ;-)

    • @HB: "MAN hält zweitweise Bänder an"

      Man hat sich ja mittlerweile zähneknirschend daran gewöhnt, daß manche Beiträge des HB ab dem dritten Absatz vor lauter Fehlern in Grammatik, Rechtschreibung und Interpunktion nicht mehr lesbar sind. Weil nach fünf Minuten Konzentration die intellektuellen Kapazitäten des Autors/der Autoren ermüden.

      Aber eine Überschrift auf handwerklichem Niveau sollte selbst dann noch drin sein, oder?

    • Wieder einmal der geistig-behinderte weil inhaltlich fragmentierte, total stupide Textmüll aus Ösiland.

    • Gut für die Umwelt, leider nur noch nicht spürbar!

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