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Weitere Verkäufe zur Finanzierung des Degussa-Deals nötig RAG kann Auslandsbergbau abstoßen

Der Aufsichtsrat des Essener Kohlekonzerns RAG hat den Verkauf des Auslandsbergbaus genehmigt. Das berichtete RAG-Chef Werner Müller am Freitag in Essen.

HB ESSEN. Der Chemie- und Bergbaukonzern RAG prüft eine Veränderungen seiner Pläne für Firmenverkäufe und verschafft sich damit Spielraum für seine strategische Neuausrichtung. Unter anderem durch einen möglichen Verkauf internationaler Bergbauaktivitäten will die RAG Milliarden-Schulden aus der Übernahme der Spezialchemiefirma Degussa begleichen. Die zum Verkauf stehende Energie- Tochter Steag könnte dadurch anders als bislang vorgesehen nur in Teilen abgegeben werden.

Gegenstand der Überlegungen für Verkäufe sind nach Angaben von RAG-Chef Werner Müller vom Freitag sowohl die internationalen Bergbauaktivitäten des Konzerns als auch die Steag, der nach RWE zweitgrößte deutsche Steinkohleverstromer. Bei der RAG Coal International werde der Veräußerung von 16 Auslandsbergwerken erwogen, sagte Müller. Der Aufsichtsrat habe in seiner Sitzung am Vortag grünes Licht für die „Prüfung der Veräußerungsmöglichkeit“ für die Bergwerke gegeben.

Interesse hat Müller zufolge bereits der größte börsennotierte Kohleproduzent der Welt, der US-Konzern Peabody , angemeldet. Die Auslandszechen der RAG Coal International, die 2002 insgesamt 70,6 Mill. Tonnen Steinkohle förderten, könnten rund 550 Mill. € in die Kassen der RAG spülen. Die Handels- und Techniksparten der RAG Coal International sollten indes nicht veräußert werden. Hier verspricht sich Müller angesichts von Prognosen, die einen deutlich steigenden Kohleverbrauch voraussagen, gute Geschäfte für die RAG. Die endgültige Struktur des RAG-Konzerns will Müller bis zum Frühjahr 2004 festgezurrt haben.

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