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Weltmarktführer Starke Zementnachfrage stimmt LafargeHolcim zuversichtlich

Der Zementriese profitiert von dem anhaltenden Bauboom. Besonders Europa zählt zu den Wachstumsmärkten des Weltmarktführers.
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Der operative Gewinn des Unternehmens stieg im ersten Quartal um gut sechs Prozent. Quelle: AFP
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Der operative Gewinn des Unternehmens stieg im ersten Quartal um gut sechs Prozent.

(Foto: AFP)

ZürichDer anhaltende Bauboom in wichtigen europäischen Märkten wie Deutschland hat dem Schweizer Zementriesen LafargeHolcim einen soliden Jahresstart beschert. Der Umsatz des Weltmarktführers stieg im ersten Quartal 2019 auf vergleichbarer Basis um gut sechs Prozent auf 5,96 Milliarden Franken.

Der operative Gewinn wuchs um gut ein Fünftel auf 809 Millionen Franken. „In Europa haben wir in den meisten Ländern eine sehr gute Auftragslage“, sagte Firmenchef Jan Jenisch am Mittwoch in einer Telefonkonferenz. Doch auch in Nordamerika sei das Geschäft zu Jahresbeginn gut gelaufen. An der Börse legte die LafargeHolcim-Aktie 1,2 Prozent zu.

Der Jahresstart stimmt den Konzernchef zuversichtlich für die kommenden Monate. In Nordamerika, dem Großteil Europas und Asien erwartet Jenisch eine anhaltend gute Nachfrage und bekräftigte daher den Ausblick: Im Gesamtjahr will die 2015 aus der Schweizer Holcim und der französischen Lafarge hervorgegangene Firma den Umsatz um drei bis fünf Prozent und das operative Ergebnis um mindestens fünf Prozent steigern.

Eventuell könne sogar das obere Ende dieser Bandbreite erreicht werden, stellte Jenisch in Aussicht. Auch bei der Konkurrenz lief es gut: Der deutsche Baustoffkonzern HeidelbergCement hatte dank des milden Winters und Preiserhöhungen im Startquartal mehr verdient.

Europa zählt zu den wichtigen Wachstumsmärkten für LafargeHolcim. Zu Jahresbeginn profitierte der Marktführer von einer starken Bautätigkeit in Deutschland, Frankreich und Osteuropa. In Deutschland half der Bauboom auch, die Wirtschaft wieder zurück auf den Wachstumspfad zu bringen.

Großbritannien entwickle sich vor dem geplanten Brexit als einziger europäischer Markt etwas verhaltener. „Aber das ist im Moment nicht dramatisch. Vielleicht sehen wir einen Volumenrückgang von zwei Prozent für das Jahr“, sagte Jenisch.

Zudem sei der Konzern weiterhin auf der Suche nach kleineren Zukäufen. Im ersten Quartal hatte LafargeHolcim vier kleinere Firmen übernommen - im Gesamtjahr sollen es zehn sein. Weitere große Verkäufe seien derzeit nicht geplant. Zuletzt hat sich das Unternehmen aus Südost-Asien zurückgezogen und Geschäftsteile im Wert von rund fünf Milliarden Franken verkauft.

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  • rtr
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