Wende bei Thyssen-Krupp Alle hoffen auf den Chef

Ein radikaler Strategieschwenk, etwa die Abspaltung ganzer Konzernteile, ist von Heinrich Hiesinger kaum zu erwarten. Der Thyssen-Krupp-Chef will stattdessen Synergieeffekte nutzen und in höheren Profit verwandeln.
Der Konzern zahlt wieder eine Dividende – aus der Substanz. Quelle: dpa
Hüttenwerk von Thyssen-Krupp in Duisburg

Der Konzern zahlt wieder eine Dividende – aus der Substanz.

(Foto: dpa)

Vor wenigen Wochen konnte sich Heinrich Hiesinger bestätigt fühlen. Der Aufsichtsrat verlängerte den Vertrag des früheren Siemens-Vorstands. Jetzt muss der Manager mit viel Detailarbeit die Erwartungen erfüllen. Ein Kärrner mit der Mission, langfristig für Profit zu sorgen.

Darauf pocht die mächtige Krupp-Stiftung, die nach der Kapitalerhöhung noch 23 Prozent der Anteile hält, aber auch der schwedische Finanzinvestor Cevian (Anteil: 15 Prozent), der seinen Deutschland-Chef Jens Tischendorf in den Aufsichtsrat schickt.

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