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Weniger Minus Kodak korrigiert die Bilanz

Bildtechnik-Spezialist Eastman Kodak hat seine Bilanz für das vierte Quartal nachgebessert. Damit wies das Unternehmen auch ein neues Jahresergebnis 2005 aus. Das schaut leicht besser aus als das vorherige.

HB ROCHESTER. Der Verlust betrage lediglich 43 Mill. Dollar statt der zuvor mitgeteilten 52 Mill. Dollar, teilte das US-Unternehmen am späten Donnerstag mit. Das Ergebnis je Aktie liege damit bei minus 0,15 Dollar statt bei bislang genannten minus 0,18 Dollar. Der Grund für den geringeren Verlust seien eine Steuergutschrift und geringere Restrukturierungskosten als geplant. Die positiven Effekte seien allerdings teilweise durch Kosten für anhängige Gerichtsverfahren wieder aufgewogen worden.

Für 2005 ergebe sich damit ein Nettoergebnis von minus 1,362 statt von minus 1,371 Mrd. Dollar, teilte Kodak weiter mit. Je Aktie entspreche dies minus 4,73 statt minus 4,76 Dollar. Der Großteil des Milliarden-Verlusts war im dritten Quartal angefallen. Rund 900 Mill. Dollar gingen dabei auf nicht zahlungswirksame steuerliche Sonderfaktoren zurück, genauer unbare Wertberichtigungen auf gestundete Steuern.

Doch auch operativ lief es schonmal besser. Der Konzern war mit dem Siegeszug der Digitalfotografie ins Schlingern geraten. Der Umsatz in der hochprofitablen Filmsparte brach ein. Kodak verkannte aber die Gefahr fürs Geschäft und stellte nicht schnell genug auf digitale Produkte um. Inzwischen ist der Konzern aus Rochester zwar Marktführer bei Digitalkameras in den USA, doch von Gewinnspannen von 50 Prozent wie bei den Kleinbildfilmen ist man dort meilenweit entfernt. Die permanente Weiterentwicklung der Technik verschlingt riesige Summen. Bis zu 25 ß000 Stellen fielen der Sanierung bis dato zum Opfer oder fallen noch weg. Das Filmwerk am Stammsitz Rochester soll gar ganz geschlossen werden.

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