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Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori Seiki verkündet Rekordgewinn

Jetzt ist es offiziell: Die Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister und Mori Seiki wollen fusionieren. Seit einigen Monaten haben sie schon einen gemeinsamen Namen. Bis 2020 soll alles unter Dach und Fach sein.
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Mitarbeiter des Werkzeugmaschinenbauers DMK in Pfronten: Umsatz und Auftragseingang sollen 2014 moderat steigen. Quelle: dpa

Mitarbeiter des Werkzeugmaschinenbauers DMK in Pfronten: Umsatz und Auftragseingang sollen 2014 moderat steigen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der Bielefelder Werkzeugmaschinenbauer DMG, vormals Gildemeister, will bis 2020 mit seinem japanischen Partner Mori Seiki fusionieren. In den vergangenen fünf Jahren habe man die Zusammenarbeit sehr intensiviert, sagte DMG-Vorstandschef Rüdiger Kapitza am Mittwoch in Düsseldorf. Das habe sich bewährt. Eine Fusion sei darum die logische Folge.

Man wolle aber beide Börsenstandorte, Frankfurt und Tokio, erhalten, sagte Kapitza. Das Bielefelder Unternehmen hieß bis Oktober 2013 DMG Gildemeister. Seit fünf Jahren baut DMG seine Partnerschaft mit dem japanischen Unternehmen Mori Seiki schrittweise aus.

2013 erzielte das Bielefelder Unternehmen, jetzt unter dem Namen DMG Mori Seiki, einen Rekordgewinn. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte 2014 rechne er mit weiterem Aufwind, sagte der Vorstandschef. Er erwarte ein positives wirtschaftliches Umfeld und ein moderates Wachstum. Der Umsatz werde auf 2,2 Milliarden Euro steigen, der Auftragseingang auf 2,3 Milliarden Euro.

Im Geschäftsjahr 2013 kletterte der Umsatz um ein Prozent auf knapp über zwei Milliarden Euro. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 93,2 Millionen Euro (plus 13 Prozent). „Wir haben noch nie so viel verdient“, sagte Kapitza. Der Konzern habe alle Ziele erreicht.

Kapitza warnte vor dem Hintergrund der Krise in der Ukraine eindringlich vor übereilten Sanktionen gegen Russland. „Die ersten Loser wären wir selbst.“ In Deutschland wären rund 300 000 Arbeitsplätze im High-Tech-Bereich gefährdet.

Auf das Unternehmen selbst habe die Krise derzeit noch keine Auswirkungen, sagte Kapitza. Das Werk im russischen Uljanowsk solle wie geplant bis Anfang 2015 fertig sein. Die Investitionen seien über die KfW abgesichert. Der russische Markt trage etwa 100 Millionen Euro zum Gesamtumsatz bei.

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  • dpa
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