Windanlagenhersteller Vestas macht überraschend Gewinn

Im Vorjahresquartal hatte Vestas noch ein Minus von 151 Millionen Euro erwirtschaftet. Nun hat der weltweit zweitgrößte Windkraftanlagenbauer überraschend wieder einen Gewinn eingefahren. Auch der Ausblick ist positiv.
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Ein Monteur bereitet ein Rotorblatt einer Windkraftanlage vor. Der Windanlagenhersteller Vestas will sich künftig stärker auf die Wachstumsmärkte China und Indien konzentrieren. Quelle: dpa

Ein Monteur bereitet ein Rotorblatt einer Windkraftanlage vor. Der Windanlagenhersteller Vestas will sich künftig stärker auf die Wachstumsmärkte China und Indien konzentrieren.

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KopenhagenDer weltweit zweitgrößte Windkraftanlagenbauer Vestas aus Dänemark hat im ersten Quartal überraschend einen kleinen Gewinn gemacht. Von Januar bis März erzielte Vestas einen Überschuss in Höhe von zwei Millionen Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Im Vorjahresquartal hatte noch ein Minus von 151 Millionen Euro unter dem Strich gestanden. Der Umsatz wuchs um 17 Prozent auf 1,28 Milliarden Euro.

Auch der Ausblick ist positiv: Die Aufträge wuchsen um satte 84 Prozent, wie Vestas weiter mitteilte. Die meisten kommen demnach aus den USA. Unternehmenschef Anders Runevad kündigte an, Vestas wolle sich stärker auf die Wachstumsmärkte China und Indien konzentrieren.

Vestas war mehrere Jahre lang Weltmarktführer bei der Zahl und Gesamtleistung neu installierter Windkraftanlagen. 2012 eroberte die Windanlagen-Sparte des US-Konzerns General Electrics diesen Platz.

  • afp
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