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Windenergie SGL verkauft Teil seines Rotorblatt-Geschäfts

Der Grafitspezialist will sich aus dem Geschäft mit Windenergie zurückziehen. Er verkaufte einen Teil seines Geschäfts mit Rotorblättern für die Windenergie-Branche. An der Börse wurde der Verkauf positiv aufgenommen.
10.01.2012 - 14:47 Uhr Kommentieren
Carbonfasern eignen sich zur Herstellung von flachen Gelegen. Aus diesen Gelegen können durch Formen und Härten beispielsweise Sparren für die Rotorblätter von Windkraftanlagen hergestellt werden. Quelle: obs

Carbonfasern eignen sich zur Herstellung von flachen Gelegen. Aus diesen Gelegen können durch Formen und Härten beispielsweise Sparren für die Rotorblätter von Windkraftanlagen hergestellt werden.

(Foto: obs)

Frankfurt Der Wiesbadener Grafitspezialist SGL Carbon hat sich von einem Teil seines Geschäfts mit Rotorblättern für die Windenergie-Branche getrennt. Die Windenergie-Tochter SGL Rotec habe ihre 49 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen Powerblades an den Joint-Venture-Partner Repower verkauft, teilte SGL Carbon am Dienstag in Wiesbaden mit. Powerblades mit Sitz in Bremerhaven stellt vor allem Rotorblätter für Offshore-Windenergieanlagen her. Ein Kaufpreis für die Anteile wurde nicht genannt.

Das sei nicht der erste Schritt, um sich aus dem Windenergiegeschäft zurückzuziehen, sagte ein SGL-Sprecher. Das Rotorblatt-Geschäft von SGL hatte sich zuletzt schwach entwickelt. Unter anderem spürte SGL Verzögerungen bei der Finanzierung großer Windparkprojekte.

Mit dem Verkauf der Anteile will sich SGL Rotec dem Sprecher zufolge künftig im Rotorblatt-Geschäft noch stärker auf seinen Standort in niedersächsischen Lemwerder konzentrieren. SGL Rotec hatte Ende 2010 seine Kapazitäten in Lemwerder erheblich ausgebaut. Unter anderem hatte SGL Rotec Produktionshallen vom Rüstungskonzern EADS übernommen.

An der Börse wurde der Verkauf der Powerblades-Anteile positiv aufgenommen. Die im Nebenwerte-Index Mdax gelistete SGL-Aktie gewann in einem festeren Gesamtmarkt 1,1 Prozent. Der Verkauf sei eine logische Entwicklung, kommentierte die DZ-Bank. Künftig könne sich SGL im Geschäft mit Rotorblättern auf einen Standort konzentrieren.

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    Die in der SGL Rotec gebündelten Rotorblatt-Geschäfte sind zu rund 75 Prozent im Besitz von SGL. Die restlichen Anteile an dem Unternehmen hält die Abeking & Rasmussen Schiffs- und Yachtwerft.

    • rtr
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