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Windkraftanlagen Siemens will mit Lynas Magneten bauen

Siemens will mit dem australischen Rohstoffunternehmen Lynas ein Gemeinschaftsunternehmen gründen. Das Joint Venture soll Magneten für Windkraftanlagen bauen. Siemens sichert sich damit den Zugriff auf Neodym.
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München Siemens will gemeinsam mit dem australischen Rohstoffunternehmen Lynas Magneten für Windkraftanlagen bauen. Die beiden Unternehmen wollen gemäß einer Absichtserklärung ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, wie Siemens mitteilte. Lynas soll dem Joint Venture langfristig Spezialmetalle für die Dauermagneten liefern, die in Generatoren für Windenergie eingesetzt werden. Der Münchener Konzern soll mit 55 Prozent die Mehrheit an der gemeinsamen Firma halten.

Siemens sichert sich durch die Zusammenarbeit eine Quelle für rare Metalle, die das seltene Element Neodym beinhalten. Bislang wird der Markt für den Stoff, der zu den zunehmend umkämpften Seltenen Erden zählt, von China dominiert. Lynas plant eine Förderung des Metalls in Malaysia, die noch 2011 fertig werden soll. „Das geplante Gemeinschaftsunternehmen ist für uns strategisch von Bedeutung, um eine langfristige und stabile Versorgung mit Hochleistungsmagneten zu sichern,“ erklärte Ralf-Michael Franke, Chef der Siemens-Antriebstechnik.

  • rtr
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