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Windturbinenbauer Nordex verfehlt die Markterwartungen

Der Turbinenbauer hat 2011 einen Verlust von 29,7 Millionen Euro verbucht. Im kommenden Jahr sieht sich der Konzern aber wieder in den schwarzen Zahlen - trotz Preisdrucks und schwacher Asiengeschäfte.
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Düsseldorf Preisdruck und ein schwaches Asiengeschäft haben den Windturbinenbauer Nordex 2011 belastet. Nach vorläufigen Zahlen sackte der Umsatz um fünf Prozent auf 921 Millionen Euro ab. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) fuhr die Hamburger Firma einen Verlust von 29,7 Millionen Euro ein, wie sie am Dienstag mitteilte. Damit verfehlte der Konzern die Markterwartungen. Von Reuters befragte Analysten hatten lediglich mit einem Minus von 13,9 Millionen Euro gerechnet.

2012 traut sich Nordex wieder schwarze Zahlen zu: Der Konzern peilt eine operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) zwischen einem und drei Prozent an. Der Umsatz soll zwischen 1,0 und 1,1 Milliarden Euro liegen. DZ-Bank-Analyst Sven Kürten bezeichnete die Ebit-Prognose in einem Kommentar als „klare Enttäuschung“.

Den vollständigen Jahresbericht will Nordex am 2. April vorlegen. Der im TexDax notierte Konzern hatte nach Einbußen im dritten Quartal seine Prognose eingedampft. Die erschwerte Kreditfinanzierung der Banken führe dazu, dass Kunden Aufträge verschoben hätten. Die Branche, zu der auch RePower mit der Konzernmutter Suzlon und die dänische Vestas gehören, kämpft mit Überkapazitäten, was zu Preisdruck und sinkenden Margen führt.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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