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Winterkorn und Piëch – Absteiger des Jahres 2015 Größe und Wahn

Das Duo Winterkorn/Piëch hat VW an die Weltspitze geführt. Doch kein anderes Team ist auch so tief gefallen. Der Grund für den Absturz: unredliches Streben nach immer mehr. Ein Beitrag von Trigema-Chef Wolfgang Grupp.
14.12.2015 - 16:19 Uhr
Sie haben sich nichts mehr zu sagen. Quelle: picture-alliance/ dpa
Ferdinand Piëch (r.) und Martin Winterkorn

Sie haben sich nichts mehr zu sagen.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Sie haben, das ist unzweifelhaft, große Verdienste um die deutsche Autoindustrie. Mit großem technischem Wissen und hohen Managementfähigkeiten haben Ferdinand Piëch und Martin Winterkorn VW und Audi zu dem gemacht, was sie heute sind – sie gehören zur Riege der führenden Autobauer in der Welt. Herr Piëch ist eine der bedeutendsten Unternehmerfiguren der deutschen Nachkriegsgeschichte, und seit er Herrn Winterkorn im Jahr 2007 zum VW-Chef machte, hat der Konzern den Umsatz verdoppelt, den Gewinn verdreifacht und war zwischenzeitlich im Sommer, drei Jahre früher als geplant, zum größten Autobauer der Welt aufgestiegen.
Viel Lorbeer also.

Leider konnten sich die Herren Piëch und Winterkorn auf diesem Weg auch nicht der in der Wirtschaft allgegenwärtigen Kultur des Immer-mehr entziehen, der Kultur der Gier und des Größenwahns, die sie letztlich, so plötzlich und unerwartet, in diese Situation gebracht haben.

Der Autor ist Chef eines deutschen Mittelständlers. Der Inhaber der Textilfirma Trigema ist stolz darauf, nur in Deutschland zu produzieren, und rät, Qualität über Profit zu stellen. Quelle: Imago
Wolfgang Grupp

Der Autor ist Chef eines deutschen Mittelständlers. Der Inhaber der Textilfirma Trigema ist stolz darauf, nur in Deutschland zu produzieren, und rät, Qualität über Profit zu stellen.

(Foto: Imago)

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