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Wolfgang Eder Stahlverbandschef rechnet mit Stellenabbau

Wolfgang Eder hat vor Stellenabbau und Entlassungen in der Stahlbranche gewarnt. Die Branche produziert zu viel und zu teuer, sagt der Präsident des Weltstahlverbandes. Ursache seien die hohen Subventionen.
05.11.2014 - 14:42 Uhr Kommentieren
Wolfgang Eder, Chef des österreichischen Stahlkonzerns Voestalpine und Präsident des Weltstahlverbades, fordert „Mut zur Bereinigung“. Quelle: Reuters

Wolfgang Eder, Chef des österreichischen Stahlkonzerns Voestalpine und Präsident des Weltstahlverbades, fordert „Mut zur Bereinigung“.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Der Präsident des Weltstahlverbandes, Wolfgang Eder, rechnet europaweit mit Stellenabbau in der Stahlbranche. „Die europäische Stahlindustrie sitzt auf 40 Millionen Tonnen Überkapazitäten und produziert zu teuer“, sagte Eder der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwoch). Ursache seien hohe Subventionen. „Wir müssen den Mut haben, eine Bereinigung zuzulassen“, sagte Eder, der auch Chef des österreichischen Stahlkonzerns Voestalpine ist. In keinem Szenario könnten alle Arbeitsplätze erhalten werden.

Bei Voestalpine selbst ging der Umsatz nach den ersten zwei Quartalen des Geschäftsjahres 2014/2015 um 1,5 Prozent auf rund 5,6 Milliarden zurück. Grund war unter anderem die Schließung einer Schienenproduktionsanlage in Duisburg, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Für das Gesamtjahr hält der Konzern mit seinen weltweit 48 000 Mitarbeitern an den Gewinnzielen fest: Das operative Ergebnis (EBITDA) soll leicht über dem Vorjahreswert von 1,4 Milliarden Euro liegen.

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