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Womöglich Übernahmeangebot für General Mills Gerüchte über Milliarden-Deal von Nestle

Der weltgrösste Lebensmittelkonzern Nestle will laut einem Medienbericht für bis zu 22 Milliarden Dollar das US-Unternehmen General Mills übernehmen. Anderen Berichten zufolge ist ein Übernahmeangebot jedoch unwahrscheinlich.

HB NEW YORK/ZÜRICH. Nicht nur, dass Nestle-Chef Peter Brabeck in einem Zeitungsinterview vom Freitag grössere Akquisitionen ausgeschlossen hat, auch Analysten bezeichne Berichte über eine mögliche 22 Mrd. Dollar schwere Offerte als aus der Luft gegriffen.

In einem Interview mit der westschweizer Wirtschaftszeitung „Agefi“ erklärte Nestle-Chef Peter Brabeck, dass derzeit keine nennenswerten Übernahmeobjekte in der Lebensmittelbranche auf dem Markt seien. „Deshalb sind keine grösseren Schritte in Sicht, aber wir werden natürlich weiter unsere Geschäfte in allen Ländern, in denen wir präsent sind, fortlaufend komplettieren und abrunden“, sagte er der Zeitung. Vielmehr wolle Nestle sich aus allen Geschäftsbereichen zurückziehen, in denen Forschung und Entwicklung nicht zu einem Mehrwert führen, sagte er weiter.

Am gleichen Tag berichtete Bloomberg News mit Bezug auf mit der Sache vertraute Kreise, Nestle erwäge ein Übernahme-Angebot für General Mills. Nestle-Sprecher Francois Perroud wollte zu dem Bericht nicht Stellung nehmen. General Mills war für ein Kommentar gegenüber Reuters vorerst nicht zu erreichen.

Bei einem durchschnittlichen Aufschlag von 26 % für akquirierte Lebensmittel-Unternehmen in den vergangenen fünf Jahren könnte der Verkaufspreis für die in Minneapolis beheimatete General Mills bis zu 22 Mrd. Dollar betragen, hiess es bei Bloomberg weiter. Nestle dürfte laut dem Bericht allerdings nur an dem Geschäftsbereich Cerealien Interesse haben. Die anderen Bereiche basierten stark auf Kohlenhydrat-Produkten und es fehle damit die "Gesundheit-und-Wellness"-Thematik, auf der die Strategie von Nestle basiere.

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