Xstrata-Übernahme Katar lässt Glencore weiter zappeln

36 Milliarden Dollar hat der Rohstoffriese Glencore für den Bergbaukonzern Xstrata geboten, die Offerte kurzfristig erhöht. Ob das den Großaktionären aus Katar reicht? Diese wollen sich mit der Entscheidung Zeit lassen.
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Xstrata, das Objekt der Begierde. Quelle: AFP

Xstrata, das Objekt der Begierde.

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LondonAuch nach der um zwei Milliarden Dollar aufgebesserten Offerte des Rohstoffriesen Glencore für den Bergbaukonzern Xstrata hat Großaktionär Katar seinen Widerstand noch nicht aufgegeben. „Qatar Holding will deutlich machen, dass noch keine Entscheidung darüber gefallen ist, ob das verbesserte Angebot angenommen wird oder nicht“, teilte der Fonds am Dienstag mit.

Der in der Schweiz ansässige Glencore-Konzern hatte am Freitag in letzter Minute mehr Geld auf den Tisch gelegt, um den Golfstaat doch noch umzustimmen und bietet nun für jedes Xstrata-Papier 3,05 eigene Aktien anstatt wie bislang 2,8 Anteilsscheine. Damit erhöht sich das Gebot auf insgesamt 36 Milliarden Dollar.

Als zweitgrößter Xstrata-Aktionär hatte Katar das bisherige Gebot als zu niedrig zurückgewiesen. Der Bergbaukonzern Xstrata teilte am Montag mit, in den kommenden zwei Wochen über das aufgebesserte Übernahmeangebot zu entscheiden. Die Fusion wäre der größte Zusammenschluss in der Branche seit 2007. Glencore und Xstrata versprechen sich milliardenschwere Einsparungen und einen Vorsprung, um die massive Rohstoffnachfrage aus China und anderen Schwellenländern bedienen zu können.

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