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Zeitungsbericht Lagardere will EADS-Anteile schnell loswerden

Der französische Konzern Lagardere hat Anfang März verlauten lassen, er wolle alle Anteile am Flugzeug- und Rüstungshersteller EADS verkaufen. Nun soll der Ausstieg sogar früher stattfinden als gedacht.
Update: 27.03.2013 - 02:47 Uhr 2 Kommentare
Arnaud Lagardere möchte alle EADS-Anteile abstoßen. Quelle: Reuters

Arnaud Lagardere möchte alle EADS-Anteile abstoßen.

(Foto: Reuters)

Paris Der französische Lagardere-Konzern will sich einem Zeitungsbericht zufolge noch vor dem Sommer von seinen Anteilen am Flugzeug- und Rüstungshersteller EADS trennen. Ziel sei, die gesamten 7,5 Prozent zu verkaufen, sagte Firmenchef Arnaud Lagardere in einem Interview der Zeitung "Les Echos". Der Anteil sei etwa 2,5 Milliarden Euro wert.

Lagardere bekräftigte, dass Aktionäre eine Sonderdividende erhalten sollen. Zudem sollen die Schulden verringert und kleinere Firmen gekauft werden. Lagardere hatte bereits kürzlich erklärt, einen Verkauf der EADS-Anteile bis zum 31. Juli zu erwarten.

Am Mittwoch treffen sich die EADS-Aktionäre zu einer außerordentlichen Hauptversammlung in Amsterdam. Chef Tom Enders hat als Ziel ausgegeben, den Konzern zu einem Unternehmen umzubauen, das nicht mehr unter großem Einfluss der französischen und deutschen Politik steht.

Dafür soll die Struktur geändert werden. Zudem sollen die Eigner den Weg zum Ausstieg von Lagardere und Daimler frei machen. Arnaud Lagardere ist auch Verwaltungsratschef des Konzerns.

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  • rtr
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2 Kommentare zu "Zeitungsbericht: Lagardere will EADS-Anteile schnell loswerden"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Erst wenn man den Karren gegen der Mauer gefahren hat, wird wieder nach den Steuerzahler gerufen.Es ist mir immer wieder schleierhaft,wie solche Leute Manager werden.Verkauft doch den Sektor Rüstung an den Iran,oder sonst einen Ölmulti,dann braucht ihr keine kommplexe mehr zu haben.

  • Ein Konzern mit Zentrale in Frankreich ohne politischen Einfluss ist ein Widerspruch in sich.