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Zementhersteller Lafarge-Holcim prüft angeblich Verkauf von Philippinen-Geschäft

Europas größter Zementhersteller überprüft seine Aktivitäten in Asien. Laut einem Bericht will sich Lafarge-Holcim vom Philippinen-Geschäft trennen.
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Der Zementhersteller will offenbar Teile seiner Südostasien-Geschäfte veräußern. Quelle: AFP
Lafarge-Holcim

Der Zementhersteller will offenbar Teile seiner Südostasien-Geschäfte veräußern.

(Foto: AFP)

Hongkong, SingapurLafarge-Holcim prüft Optionen für die Geschäfte auf den Philippinen, einschließlich eines potenziellen Verkaufs, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet. Der Zementriese will seine Verschuldung durch den Verkauf von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Vermögenswerten weiter reduzieren.

Europas größter Zementhersteller erwägt die Veräußerung als Teil einer umfassenderen strategischen Überprüfung seiner Aktivitäten in Südostasien nach dem Verkauf seines Indonesien-Geschäfts, sagten die informierten Personen. Lafarge-Holcim behält sich vor, das Geschäft zu behalten, sollte kein ausreichend attraktiver Preis erzielt werden. Ein Sprecher des Unternehmens lehnte eine Stellungnahme ab.

Lafarge-Holcim könnte für das Philippinen-Geschäft eine Bewertung von rund 2,5 Milliarden US-Dollar anstreben. Allerdings haben einige Interessenten angedeutet haben, dass sie den Bereich niedriger bewerten, sagten die informierten Personen.

Falls ein Rivale alle Lafarge-Holcim-Werke im Land kaufen möchte, könnte dies zu Schwierigkeiten mit den Kartellbehörden führen, was die Suche nach einem einzelnen Käufer erschweren könnte. Nachdem das Geschäft verkauft ist, wäre Malaysia den Informationen zufolge der nächste Veräußerungskandidat.

Der Aktienkurs von Lafarge-Holcim schnellte nach Bekanntwerden der Informationen im Handel in Zürich in der Spitze um 3 Prozent hoch und notierte zuletzt 2,6 Prozent höher bei 46,35 Franken.

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