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Zu viel Geld kassiert Tricksereien beim Bonus? Nissan-Chef Hiroto Saikawa gerät ins Zwielicht

Der Chef des Autokonzerns gerät unter Druck, weil er unangemessen hohe Zahlungen erhielt. Der Fall lässt Erinnerungen an den Skandal von 2018 aufkommen.
05.09.2019 - 15:10 Uhr Kommentieren
Der Aufräumer steht plötzlich selbst im Zwielicht. Quelle: AP
Hiroto Saikawa

Der Aufräumer steht plötzlich selbst im Zwielicht.

(Foto: AP)

Tokio Eigentlich war Nissan-Chef Hiroto Saikawa angetreten, um die kriselnde Beziehung zu Renault wieder in Ordnung zu bringen. Doch nun gerät der Mann, der eigentlich für einen Neuanfang stehen sollte, selbst ins Zwielicht.

Haben er und andere Topmanager des Unternehmens sich persönlich bereichert? Ein interner Untersuchungsausschuss stellt fest, dass Saikawa womöglich missbräuchlich durch Tricksereien beim Leistungsbonus umgerechnet 400.000 Euro erhalten hat.

Der Fall lässt Erinnerungen an den Skandal aufkommen, der den Konzern 2018 erschüttert hatte. Damals verhafteten die japanischen Behörden Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn und Finanzvorstand Greg Kelly. Inzwischen wurden diese wegen Verstoßes gegen Finanzmarktgesetze und Veruntreuung angeklagt. Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, die tatsächlichen Einkünfte Ghosns verschleiert zu haben.

Im aktuellen Fall moniert Nissans Buchprüfungsausschuss, Saikawa habe fälschlicherweise eine Zuwendung aus einem Aktienvergütungsprogramm erhalten, das noch aus der Zeit von Carlos Ghosn stamme. Disziplinarische Maßnahmen würden auf einer anstehenden Sitzung des Verwaltungsrates besprochen.

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    Saikawa erklärte sich zwar bereit, die betreffende Summe zurückzuzahlen, wies aber jede persönliche Beteiligung an den Manipulationen zurück.

    Mehr: Vor Nissans Jahreshauptversammlung will der Chef die Allianz mit Renault retten. Doch das Verhältnis ist ziemlich zerrüttet.

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