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Zukunfts-Pläne Die Milliardenwette der deutschen Autobauer

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Daimler will aufholen

Ebenfalls expansiv geht Daimler vor. Der Stuttgarter Konzern investiert 2011 und 2012 insgesamt 20 Milliarden Euro. „Daimler hat Nachholbedarf“, sagt Autoexperte Bratzel. „Das Unternehmen hat im Vergleich zu BMW an Dynamik verloren und unternimmt eine große Produkt- und Marktoffensive.“ BMW nennt keine Planzahlen. 2010 investierte das Münchener Unternehmen rund 3,3 Milliarden Euro.

Auf der Automesse IAA in Frankfurt kündigte Daimlers Chef Dieter Zetsche an, bis 2020 „die Nummer eins der Premiumhersteller“ sein zu wollen. Bis 2015 will er zehn neue Modelle auf den Markt bringen und denkt über weitere Werke in Asien oder Nordamerika nach.

Winterkorn kündigte jüngst an, VW wolle bis zum Jahr 2018 die Zahl der Produktionsstätten von derzeit 62 weltweit auf gut 70 erhöhen. Die neuen Standorte sollen in den Schwellenländern liegen. In Europa betreibt VW 40 Werke.

Von den Ausgaben bis 2016 – dem Ende der Ära Winterkorn als Vorstandschef – entfallen gut 50 Milliarden Euro auf Sachinvestitionen. Der Löwenanteil dient dem Ausbau der 13 heimischen Fabriken. „VW wird davon allein rund 28,4 Milliarden Euro in die deutschen Werke investieren“, sagte David McAllister (CDU), der als Ministerpräsident von Großaktionär Niedersachsen im VW-Aufsichtsrat sitzt.

Zu den Sachinvestitionen von Volkswagen kommen 11,6 Milliarden Euro an bilanziell aktivierten Entwicklungskosten und eine Milliarde Euro, die der Konzern vorwiegend für den Einstieg bei Solarparks und Windanlagen veranschlagt. Wie andere Hersteller planen die Niedersachsen, Elektroautos mit eigenem Strom anzubieten.

Deutschlands größter Industriekonzern kam zuletzt auf 127 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr. Die Investitionsquote soll durchschnittlich rund sechs Prozent betragen.

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