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Zulassungszahlen für Mai Autokäufer verzweifelt gesucht

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Weniger Firmenwagen, mehr Porsche
Oldies but Goldies
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Im großen Gebrauchtwagen-Reports 2013, den die Prüf- und Sachverständigenorganisation Dekra kürzlich gemeinsam mit "auto, motor und sport" herausgegeben hat, standen auch sehr alte Wagen auf dem Themenplan. Die teils 15 Jahre alten Autos, die Laufleistungen zwischen 150.000 und 200.000 Kilometer aufwiesen, wurden hinsichtlich ihres Abschneidens bei den regelmäßigen Hauptuntersuchungen (HU) beurteilt. Einige der Ergebnisse erstaunten: So gab es Fahrzeuge, die in keiner der fünf geprüften Baugruppen (1. Fahrwerk/Lenkung, 2. Motor/Umwelt, 3.Karosserie/Innenraum, 4. Bremsanlage, 5. Elektrik/Licht) auffällige Mängel zeigten.

Diese in die Jahre gekommenen Dauerläufer sind in Sachen Sicherheitsausstattung sogar für Fahranfänger geeignet, und sind aufgrund ihres Alters schon für kleines Geld zu bekommen. In unserer folgenden Bilderstrecke sehen Sie einige dieser von den Experten empfohlenen Fahrzeuge ...

(Foto: PR)
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Toyota RAV4

1994 gehörte der RAV4 zu den ersten Fahrzeugen, die nach dem Crossover-Konzept gebaut wurden. Diese Fahrzeuge sind eine Mischung aus PKW und Geländewagen. Bis 150.000 Kilometer leisten sich gepflegte RAV4-Modelle kaum Schwächen. Darüber können geringe Mängel bei der Karosserie zum Vorschein kommen. Für einen guten gebrauchten Toyota RAV4 muss man 4.000 Euro bezahlen.

(Foto: PR)
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Skoda Octavia

Hübsch muss man ihn ja vielleicht nicht finden, dafür aber ist er praktisch und solide. Ausgestattet mit VW-Technik leistet sich der Skoda Octavia kaum Schwächen bei der Elektronik. Auch die Motoren sind laut der Dekra langlebig und wartungsarm. Nur 24 Prozent aller bei Dekra-HUs untersuchten Exemplare könnten nach mehr als 100.000 Kilometern statistisch gesehen überhaupt Probleme bereiten. Einen gepflegten Tschechen bekommt man ab 3.000 Euro.

(Foto: PR)
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Mercedes SLK

Der SLK wird auf Knopfdruck vom Roadster mit Metalldach zum Cabrio. Der kompakte Sportler von Mercedes hat seine Stärken bei der Karosserie und beim Motor. Gravierende Schwächen leistet sich der gut verarbeitete Wagen nicht. Selbst SLK's mit mehr als 150.000 Kilometer kann man guten Gewissens kaufen. Rund 46 Prozent der gebrauchten Roadsters sind bei diesen Laufleistungen noch komplett mängelfrei. Für einen gut erhaltenen SLK müssen Interessierte 5.000 Euro bezahlen.

(Foto: PR)
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Audi A3

Das erfolgreiche Kompaktmodell von Audi wurde 1996 zunächst als Dreitürer eingeführt, 1999 kam die Version mit fünf Türen auf den Markt. Technisch beruht der Ingolstädter auf dem Golf IV, dessen Modelle selbst bei hohen Laufleistungen jenseits der 100.000 Kilometer noch überzeugen. Einziges kleines Manko des A3. Nach 150.000 bis 200.000 Kilometer bekommen 57 Prozent der Gebrauchtwagen Probleme mit der Elektronik. Preislich liegt ein gepflegtes 2000er Modelle bei 3.500 Euro.

(Foto: PR)
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So sah es im Jahr 2000 im Audi A3 innen aus.

(Foto: PR)
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BMW Z3

Mit einem BMW Z3 bekommt man Cabrio-Feeling zum kleinen Preis. 1995 rollten die ersten Wagen der Reihe vom Band. Im selben Jahr konnte man ihn im James Bond-Film „Golden Eye“ mit Pierce Brosnan bewundern. Als besonders robust erweist sich die Karosserie. Selbst nach über 150.000 Kilometer gibt es nur bei knapp vier Prozent der Gebrauchtwagen negative Ausfälle. Allerdings sollte man bei den hohen Laufleistung vermehrt auf die Motoren achten. Bei rund 42 Prozent der älteren Z3 kann es zu Problemen kommen. Außerdem gilt vor dem Kauf zu prüfen, ob das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) mit an Bord ist. Dieses gab es von BMW beim Z3 nur als Sonderausstattung.

(Foto: PR)

Während sich eine rasche Erholung in Europa nicht abzeichnet, können die Autobauer in den USA auf stabile Zuwächse bauen. Mercedes, BMW und Audi verbuchten im Mai auf dem nach China weltweit zweitgrößten Pkw-Markt ebenso wie ihre Lokal-Rivalen GM, Ford und Chrysler Zuwächse. Einzig bei Volkswagen ging der Absatz leicht zurück. Insgesamt stellten sich die Amerikaner im vergangenen Monat 1,276 Millionen Neuwagen in die Garagen, 8,7 Prozent mehr. Besonders gut verkauften sich die in den USA beliebten offenen Kleinlaster (Pick-ups). Auch in China wird mit weiter steigenden Neuzulassungen gerechnet.

Eine positive Entwicklung zeigte sich dem KBA zufolge bei den alternativen Antrieben: Die Zahl der Neuzulassungen bei Elektroautos nahm um 79 Prozent zu, Hybride legten um 46,3 Prozent zu und Erdgasfahrzeuge um 28,4 Prozent. Allerdings werden speziell von Elektro- und Hybridautos mit Benzin- und E-Motor nur vergleichsweise geringe Stückzahlen verkauft. Bislang sind nur einige tausend Elektroautos auf Deutschlands Straßen unterwegs. Die Bundesregierung will bis 2020 eine Zahl von eine Million zugelassenen Elektroautos erreichen.

Wie aus den Statistik-Details des KBA hervorgeht, wurden 41,3 Prozent der neuen Pkw auf private Halter zugelassen (-3,9 %). Bei den gewerblichen Zulassungen fiel der Rückgang mit -13,7 Prozent noch stärker aus. Bei den deutschen Marken wies Porsche im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 6,1 Prozent auf. Ford hielt mit einem Minus von 0,9 Prozent nahezu das Vorjahresniveau.

Bei allen anderen deutschen Marken zeigten sich Verluste, die bei Opel (-16,3 %) und Smart (-13,5 %) am deutlichsten ausfielen. Die deutschen Marken dominieren dennoch nach wie vor den Neuzulassungsmarkt. Dabei lag VW mit einem Anteil von 21,7 Prozent nach an der Spitze.

Bei den Importmarken fuhr Jaguar mit einem Plus von 112,6 Prozent den stärksten Anstieg ein, gefolgt von Mazda mit 72,7 Prozent. Auffallend hohe Rückgänge wiesen Alfa Romeo (-63,2 %) und Lancia (-53,2 %) auf. Als stärkster Importeur zeigte Skoda mit 5,0 Prozent den höchsten Anteil am Neuzulassungsmarkt..

Knapp ein Viertel aller neuen Pkw waren dem Segment der Kompaktklasse (24,3%) zuzuordnen. Ein Plus zeigte sich in den Segmenten SUVs (2,9%) und Wohnmobile (2,2%). Der Gebrauchtfahrzeugmarkt hingegen legte mit 722.881 Einheiten insgesamt um 5,7 Prozent zu.

  • rtr
  • fgh
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6 Kommentare zu "Zulassungszahlen für Mai: Autokäufer verzweifelt gesucht"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • @ Santos

    Sie liegeen völlig daneben. Wer nach drei Opelmodellen 2 mal "Pech" bzw. erhebliche Qualitätsmängel hatte, der vertraut Opel nicht ein drittes mal. Stattdesse besteht vergleichsweise hohes Vertrauen in Koreanische Produkte - also kauft man in dem Preissegment ggf. die mit der amerikanischen Bezeichnung Chevrolet.

    Ich kann als 3-maliger Opelkäufer GM sher gut verstehen!

  • Wichtig sind steigende Aktienkurse und das Gelddrucken der EZB. Nur das bringt etwas. Wen interessieren da noch Absatzzahlen der wichtigsten Deutschen Industriebraqnche ......???

  • Na dann, ich vermarkte pro Jahr einige Tausend Neufahrzeuge, insbesondere an Flottenbetreiber und im b2b Handel. Aus der Erfahrung der letzten Jahre kann man nur hoffen, dass diese längst überfällige Marktentwicklung nicht wie in der Vergangenheit zu völlig hirnrissigen und wirtschaftlich nachhaltig schädlichen Rabattszenarien führen wird; leider werden die Automobilkonzerne immer noch von ausschliesslich stückzahlengetriebenen Ingenieuren geführt, die nur produktionsorientiert völlig am Markt vorbei auf Teufel komm raus produzieren. Export hin oder her, die mit den sogenannten Wachstumsmärkten verbundenen Risiken zu Lasten der Aktionäre halte ich für nicht vertretbar, an organisches Wachstum nicht zu denken. Letztendlich wird diese ganze Entwicklung dazu führen, dass immer mehr Produltionskapazitäten an den point of sale verlagert werden und somit die Anzahl der Beschäftigten in der Schlüsselindustrie Automobil signifikant zurückgehen wird (Opel ist da wohl das aktuell beste Beispiel, da beleiben realistisch 17.000 Mitarbeiter übrig, beim Zulieferer vielleicht 25.000 und im Handel von ursprünglich mal 35.000 bestenfalls noch ein Drittel) und den abgelegten Werksdienstwagen der Marke aus München bekomme ich im naächsten Frühjahr für die Hälfte des völlig überzogenen Listenpreises in Europa, wie soll denn auch ein gebrauchtes Auto bewertet werden, wenn ich den neuen beim freundlichen Händler/Niederlassung um die Ecke für einen Leasingfaktor von deutlich unter einem Prozent des Listenpreises erwerben kann...Glückwunsch an die Konzernlenker, alles richtig gemacht! Der Betrachter und der Konsument dürfen gespannt weiter zu schauen, es bleibt sehr spannend.

  • @hellboy:

    "schön und wer übernimmt die Unterhaltskosten?"


    Egal, für Politiker und Konzernchefs zählt nur, daß die Zahlen schön sind.

  • schön und wer übernimmt die Unterhaltskosten?

  • Steuersubventionierte Zwangsautos für Hartz4 Empfänger. Zack, gehen die Zahlen hoch.

    Was dann letztendlich neu an diesen Neuigkeiten ist, weiss auch keiner, oder?

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