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Zulieferer Knorr-Bremse verdient mehr – will aber trotzdem Kosten drücken

Der Zulieferer verbucht beim Umsatz das beste Halbjahr der Firmengeschichte. Trotz voller Auftragsbücher verstärkt Knorr-Bremse aber die Kostenkontrolle.
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Der Weltmarktführer bei Zug- und Lkw-Bremsen verbuchte in den ersten sechs Monaten beim Umsatz das beste Halbjahr und im Ergebnis eines der besten Halbjahre der Firmengeschichte. Quelle: dpa
Knorr-Bremse

Der Weltmarktführer bei Zug- und Lkw-Bremsen verbuchte in den ersten sechs Monaten beim Umsatz das beste Halbjahr und im Ergebnis eines der besten Halbjahre der Firmengeschichte.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der Bahnzulieferer Knorr-Bremse will trotz kräftiger Zuwächse und voller Auftragsbücher auf die Kostenbremse treten. „Insgesamt sind wir mit der Unternehmensentwicklung sehr zufrieden und bestätigen unsere Prognose für das Gesamtjahr. Zur Absicherung unserer Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität treffen wir nichtsdestotrotz Vorsorgemaßnahmen hinsichtlich Effizienz und Kostenkontrolle“, erklärte Finanzvorstand Ralph Heuwing am Donnerstag.

Details nannte er nicht. Es seien verschiedene Maßnahmen in der Planung, sagte eine Konzernsprecherin. Konkrete Schritte könnten aber noch nicht genannt werden.

Der Weltmarktführer bei Zug- und Lkw-Bremsen verbuchte in den ersten sechs Monaten beim Umsatz das beste Halbjahr und im Ergebnis eines der besten Halbjahre der Firmengeschichte. Die Erlöse legten um 8,4 Prozent auf 3,602 Milliarden Euro zu, das operative Ergebnis (Ebitda) um rund 15 Prozent auf 669 Millionen Euro.

Der Auftragseingang kletterte um 1,8 Prozent auf 3,581 Milliarden Euro. Der Auftragsbestand von 4,542 (Vorjahr: 4,372) Milliarden Euro habe eine Reichweite von knapp acht Monaten. Das lasse auch für den Rest des Jahres eine gute Geschäftsentwicklung erwarten, teilte Knorr-Bremse mit.

Der Vorstand bekräftigte daher seine Jahresziele, die einen Umsatz zwischen 6,875 und 7,075 Milliarden Euro vorsehen und eine Ebitda-Marge vor Restrukturierungsaufwendungen von 18,5 bis 19,5 Prozent nach 17,8 Prozent im Vorjahr.

Mehr: Continental ringt mit seiner Antriebssparte und prüft eine Abspaltung. Hinter den Plänen wird sein größter Aktionär vermutet: die Schaeffler-Familie.

  • rtr
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