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Zulieferer reagiert auf Diesel-Krise ZF gründet Sparte für Elektroautos

Der Zulieferer ZF reagiert auf die Krise des Diesel. Der Konzern setzt voll auf das Elektroauto und gründet in Schweinfurt eine neue Sparte. Das hat Folgen für die dort beheimatete Stoßdämpferproduktion.
20.10.2015 - 11:35 Uhr
„Die Elektromobilität wird kommen“, sagt Vorstandschef Sommer. Quelle: dpa
ZF Friedrichshafen

„Die Elektromobilität wird kommen“, sagt Vorstandschef Sommer.

(Foto: dpa)

Stuttgart Der drittgrößte deutsche Automobilzulieferer ZF gründet eine eigene fünfte Konzernsparte für Elektromobilität. Am Standort Schweinfurt werden die bisherigen Elektroauto-Aktivitäten des Konzerns mit 4000 Beschäftigten zusammengefasst.

Der Standort ist nicht zufällig gewählt. Denn gleichzeitig verlagert ZF seine dort beheimatete Stoßdämpferproduktion aus Kostengründen an die bestehenden Produktionsstandorte in Levice (Slowakei) und Gebze (Türkei). Möglichst viele der Beschäftigten sollen in der neuen E-Mobility-Sparte übernommen werden. „Die Elektromobilität wird kommen – vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um Emissionen von Autos vielleicht sogar schneller als gedacht“, sagt der ZF-Vorstandsvorsitzende Stefan Sommer.

Wie ernst ZF den schrittweisen Wandel von der konventionellen Antriebstechnik hin zur Elektromobilität nehme, so Sommer, sei nun mit der Division E-Mobility auch in der Konzernstruktur ablesbar. Sommer kündigte nicht näher bezifferte Investitionen in die Schlüsseltechnologie für emissionsfreies Fahren an. Zudem werde mit dem Umbau der Standort Schweinfurt gesichert.

Ein Teil der Produktion von technologisch anspruchsvolleren, elektronisch geregelten Stoßdämpfern sowie weitere Produkte werden von Schweinfurt nach Eitorf, Ahrweiler sowie an osteuropäische Standorte verlagert. Insgesamt betroffen sind in der Stoßdämpferproduktion 1400 Arbeitsplätze in Deutschland.

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    Diese Zulieferer arbeiten besonders eng mit VW zusammen
    Platz 15: Thyssen-Krupp
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    Im Geschäftsjahr 2014 erwirtschaftete Thyssen-Krupp durch Geschäfte mit Volkswagen einen Umsatz von rund 2 Milliarden Euro. Die Summe macht allerdings lediglich 5 Prozent am Gesamtumsatz aus.

    Angaben beruhen auf Geschäftsberichte, Unternehmenspräsentationen, Berechnungen und Schätzungen. Quelle: Bloomberg, HRI
    Stand: 28. September 2015

    (Foto: dpa)
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    Die Leoni AG aus Nürnberg ist als Hersteller von Kabeln und Drähten auf Bordnetz-Systeme spezialisiert. Als Zulieferer für Volkswagen machte das Unternehmen 2014 einen Umsatz von 243 Millionen Euro, das waren 6 Prozent des Gesamtumsatzes.

    (Foto: dpa)
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    (Foto: dpa)
    Platz 12: ZF Friedrichshafen
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    (Foto: dpa)
    Platz 11: Continental
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    Der Dax-Konzern erwirtschaftete durch VW-Aufträge im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro, die immerhin 9 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachten.

    (Foto: dpa)
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    Der US-Zulieferer Delphi Automotive setzte bei Geschäften mit VW 2014 rund 1,2 Milliarden Euro um – 10 Prozent des Gesamtumsatzes.

    (Foto: dpa/picture-alliance)
    Platz 9: Elring-Klinger
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    Der unter anderem auf Zylinderkopf und Spezialdichtungen spezialisierte Konzern machte durch Geschäfte mit VW absolut den geringsten Umsatz in der Rangliste: lediglich 142 Millionen Euro. Die Summe machte trotzdem 10 Prozent des Gesamtumsatzes im Geschäftsjahr 2014 aus.

    (Foto: dpa)
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