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Zulieferer Schmitz Cargobull erleidet Umsatzeinbruch

Der Fahrzeug-Zulieferer Schmitz Cargobull hat einen deutlichen Umsatzeinbruch eingefahren. Bei den Einnahmen fiel der Einbruch allerdings weniger drastisch aus. Das Unternehmen sieht die Talsohle allerdings erreicht.
Ein Mitarbeiter von Schmitz Cargobull montiert Teile der Fahrzeugelektrik an einem Sattelauflieger. Das Zuliefer-Unternehmen sieht die Talsohle erreicht. Quelle: dpa

Ein Mitarbeiter von Schmitz Cargobull montiert Teile der Fahrzeugelektrik an einem Sattelauflieger. Das Zuliefer-Unternehmen sieht die Talsohle erreicht.

(Foto: dpa)

HB HORSTMAR. Der Umsatz sank im Geschäftsjahr 2008/2009 (bis 31. März) um 25 Prozent auf knapp 1,6 Mrd. Euro, wie der Hersteller am Montagabend in Horstmar bei Münster mitteilte. Damit habe Schmitz Cargobull in einem extrem schwierigen Marktumfeld noch "vergleichsweise solide" abgeschlossen.

Die Produktion sank zwar von fast 66 700 Fahrzeugen im Vorjahr um 35 Prozent auf 43 350 Fahrzeuge. Zugleich seien die Einnahmen aber weniger stark eingebrochen, da der Anteil der höherwertigen Kofferfahrzeuge im Produkt-Mix stieg. "Leider setzte sich der massive Auftragseinbruch im laufenden Geschäftsjahr fort. Wir sehen allerdings die Talsohle erreicht und erwarten im kommenden Kalenderjahr eine spürbare Wiederbelebung", sagte Vorstandschef Ulrich Schümer.

Der Hersteller hatte Maßnahmen zur Kosten-Senkung ergriffen, um den Konzern stabil durch die Krise zu steuern. Schmitz Cargobull habe sich im abgelaufenen Geschäftsjahr bis 31. März 2009 als größter Hersteller in Europa behaupten können. Deutschlands größter Produzent von Sattelauflegern will 411 Stellen in der Stammbelegschaft abbauen. Bundesweit hat das Unternehmen rund 4000 Mitarbeiter. Von den Leiharbeitern hatte sich der Zulieferer bereits getrennt, 350 Zeitarbeitsverträge waren nicht verlängert worden.

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