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Zulieferer SEG Automotive will Produktion in Hildesheim aufgeben

Der Zulieferer reagiert auf die Folgen der Coronakrise. Wie viele Mitarbeiter vom Personalabbau betroffen sind, hängt noch von zwei Faktoren ab.
25.06.2020 - 11:41 Uhr Kommentieren
Weltweit will das Unternehmen rund 1100 Stellen abbauen. Quelle: Imago
SEG Automotive

Weltweit will das Unternehmen rund 1100 Stellen abbauen.

(Foto: Imago)

Stuttgart Der Zulieferer SEG Automotive will wegen des Absatzeinbruchs in der Coronakrise die Produktion in seinem Werk in Hildesheim mit rund 500 Beschäftigten aufgeben. Der Standort in Niedersachsen solle bis spätestens Ende 2021 zum Großteil geschlossen werden, bestätigte das Unternehmen am Donnerstag in Stuttgart.

Nur noch die Serviceabteilung und bestimmte Entwicklungsaufgaben sollen dort bleiben. Die genaue Höhe des Personalabbaus hänge vom Ausgang der Gespräche mit der Arbeitnehmervertretung und der weiteren Entwicklung der Auftragslage ab, sagte ein Sprecher.

Weltweit will das aus der ehemaligen Starter- und Generatorensparte von Bosch hervorgegangene Unternehmen rund 1100 Mitarbeiter abbauen, etwa jede siebte Stelle. Als erste hatte die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ über die Schließungspläne berichtet.

„Die Corona-Pandemie und der damit verbundene, langfristige Nachfragerückgang in der Automobilindustrie führen zu deutlichen Überkapazitäten im globalen und europäischen Produktionsverbund von SEG Automotive“, erklärte das Unternehmen. In Hildesheim solle ein Großteil der Arbeitsplätze abgebaut werden, um die Wettbewerbsfähigkeit von SEG Automotive langfristig zu erhalten.

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    Bosch hatte sein Geschäft mit Startern und Generatoren für Verbrenner und Hybridautos 2018 an den chinesischen Konzern ZMJ verkauft, der daraus SEG Automotive mit Standorten in 14 Ländern und weltweit gut 7000 Beschäftigten bildete. Den Mitarbeitern in Deutschland wurde damals für den Fall von Entlassungen ein Rückkehrrecht zu ihrem alten Arbeitgeber zugesagt, ein in der Branche ansonsten eher seltenes Privileg. Kündigungen sind nach Unternehmensangaben bis Ende 2020 ausgeschlossen.

    Mehr: Düstere Aussichten: Die Lage in der Autobranche ist ernst.

    • rtr
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