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Zulieferer „Tiefgreifende Meinungsverschiedenheiten“: Knorr-Bremse-Chef Eulitz muss gehen

Nach nicht einmal einem Jahr im Amt tritt der Manager beim Zulieferkonzern ab. Es gab unterschiedliche Ansichten über die Führung des Unternehmens.
12.08.2020 Update: 12.08.2020 - 21:54 Uhr Kommentieren
Der Manager geht bei Knorr-Bremse am Ende des Monats. Quelle: imago/Sven Simon
Bernd Eulitz

Der Manager geht bei Knorr-Bremse am Ende des Monats.

(Foto: imago/Sven Simon)

Düsseldorf, München Der Zulieferer Knorr-Bremse sucht einen neuen Chef: Bernd Eulitz scheidet Ende des Monats aus dem Unternehmen aus. Das gab Knorr-Bremse am Mittwochabend bekannt. Die Trennung erfolge „im gegenseitigen Einvernehmen“, hieß es in der Ad-hoc-Meldung.

In einer Pressemitteilung wurde Knorr-Bremse deutlicher: Grund für das Ausscheiden seien „tiefgreifende Meinungsverschiedenheiten zu Fragen der Führung und der aktiven Gestaltung unternehmerischer Belange“. Dies habe zu einer wachsenden Belastung des Verhältnisses zwischen Eulitz und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Mangold geführt, die eine Fortsetzung der Zusammenarbeit unmöglich mache. Die Geschäftszahlen und die Unternehmensentwicklung stünden mit dem Abgang nicht in Zusammenhang.

Übergangsweise übernehmen die Vorstandsmitglieder Peter Laier, Frank Markus Weber und Jürgen Wilder die Aufgaben des Vorstandschefs. Aufsichtsratschef Mangold sprach von bereits begonnenen Gespräche über eine Nachfolgeregelung.

Eulitz war erst seit November vergangenen Jahres Knorr-Bremse-Chef und zuletzt immer stärker unter Druck geraten. Im zweiten Quartal allerdings schnitt der Konzern besser ab als vom Markt erwartet.

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    Mehrheitsaktionär Heinz Hermann Thiele, der über seine Familienholding 65 Prozent an Knorr-Bremse hält, baute zuletzt die Kontrolle über den Lkw- und Zugbremsenhersteller deutlich aus.

    Der 79-Jährige ließ sich auf der Hauptversammlung Ende Juni gemeinsam mit Deutsche-Börse-Chef Theodor Weimer und Ex-Airbus-Chef Tom Enders wieder in den Aufsichtsrat von Knorr-Bremse wählen. Thiele hatte das Unternehmen vom Nischenanbieter zu einem globalen Zulieferkonzern gemacht.

    Mehr: Knorr-Bremse schlägt sich trotz Coronakrise besser als gedacht

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