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Zumtobel Leuchtenhersteller leidet unter Preiskampf

Ex-Infineon-Chef Ulrich Schumacher hat das Ruder bei Zumtobel übernommen und ein strenges Sparprogramm vorangetrieben. Dennoch schrumpfen die Gewinne. Vor allem der Preiskampf macht dem Leuchtenhersteller zu schaffen.
08.09.2015 - 13:31 Uhr
Der Zumtobel-Chef fährt einen harten Sanierungskurs. Quelle: Reuters
Ulrich Schumacher

Der Zumtobel-Chef fährt einen harten Sanierungskurs.

(Foto: Reuters)

Wien Der österreichische Leuchtenhersteller Zumtobel hat im ersten Quartal angesichts eines anhaltenden Preiskampfs und einer schwachen Nachfrage in Frankreich operativ weniger verdient. Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebit) schrumpfte von Mai bis Juli auf 13,5 von 19,1 Millionen im Vorjahreszeitraum, wie die Firma am Dienstag mitteilte. Analysten hatten mit einem Zuwachs gerechnet. Zumtobel ist auf die Beleuchtung von Büros, Fassaden und Straßen spezialisiert.

Grund für den Rückgang seien auch Lieferengpässe in einigen Leuchtenwerken und steigende Forschungs- und Entwicklungskosten. Es handle sich dabei jedoch großteils um „temporäre Belastungen“, die das Unternehmen erwartet habe, versicherte Zumtobel.

Daher bleibe auch die Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2015/16 aufrecht: Zumtobel erwartet einen Anstieg des bereinigte Betriebsgewinns auf 90 bis 100 (Vorjahr: 66,5) Millionen Euro sowie ein Umsatzplus von rund fünf Prozent. Im ersten Quartal waren die Erlöse um knapp sechs Prozent auf 342 Millionen Euro geklettert.

Zuletzt hatte dem Unternehmen die Umstellung auf die energiesparende LED-Technik zu schaffen gemacht. Schließlich hatte Ex-Infineon -Chef Ulrich Schumacher das Ruder übernommen und ein umfangreiches Sparprogramm mit dem Abbau von 600 Arbeitsplätzen vorangetrieben. Im Zuge dessen machte das Unternehmen auch Leuchten- und Komponentenwerke dicht.

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