Zurück zum Alltag Wieder deutsche Schiffe in Tokio und Yokohama

Trotz ungewisser Lage im Atomkraftwerk Fukushima steuern deutsche Reedereien wieder die Häfen von Tokio und Yokohama an. Die radioaktiven Werte hat man dabei jedoch fest im Blick.
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In der Bucht der Hauptstadt Tokio seien sie zurzeit stabil, teilte die weltweit fünftgrößte Containerreederei Hapag-Lloyd auf ihrer Internetseite mit. Deswegen würden die Ziele wieder angefahren.

Auch der Hamburger Konkurrent Claus-Peter Offen operiert wieder an der japanischen Ostküste. Es würden täglich mehrere Einzelfallprüfungen vorgenommen, bei denen die Strahlenwerte kontrolliert würden, sagte Geschäftsführer Jan Offen. Dies werde zunächst auch fortgesetzt. Hamburg Süd ist neben Orient Overseas Container Line aus Hongkong ebenfalls wieder an der Ostküste aktiv.

Nach der Katastrophe am 11. März hatten diese vier Handelsgesellschaften die Häfen von Tokio und Yokohama gemieden.

Die Mehrheit der Schiffindustrie hingegen fuhr die Häfen weiter an. Dem japanischen Transportministerium zufolge ist die radioaktive Belastung in der Bucht der Millionenmetropole gering und befindet sich innerhalb eines für den Menschen sicheren Rahmens. Der Hafen von Tokio ist der viertgrößte des Landes und befindet sich etwa 250 Kilometer südlich des havarierten Atomkraftwerks Fukushima.

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  • rtr
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