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Zwischenbilanz Alte Ware drückt Escada in die roten Zahlen

Der Luxusmodehersteller Escada erwartet trotz massiver Abschreibungen im laufenden Geschäftsjahr 2005/2006 unter dem Strich wieder schwarze Zahlen. In den ersten drei Quartalen ist ihm dies allerdings nicht geglückt.

HB MÜNCHEN. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres, das am 31. Oktober endet, habe das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) um 11 Prozent auf 50,5 Mill. Euro zugelegt, teilte das Unternehmen aus Aschheim bei München am Donnerstag mit. Der Umsatz sei um 6 Prozent auf 490 Mill. Euro gestiegen. Unter dem Strich blieb nach neun Monaten jedoch ein Verlust von 1,5 Mill. Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte der Damenmodehersteller noch 9,6 Mill. Euro verdient. Im zweiten Quartal hatte Escada 16,3 Mill. Euro abgeschrieben, den größten Teil davon auf alte Bestände.

Für das komplette Geschäftsjahr gab sich Escada optimistisch. Nach wie vor gehe das Unternehmen von einem Wachstum des Ebitda von 10 Prozent aus. Das Ergebnis nach Steuern werde positiv ausfallen, hieß es. Konzernchef Frank Rheinboldt will sein Haus weiter auf Rendite trimmen. „Die ersten neun Monate haben gezeigt, dass der Trend zu überproportionalen Ergebniszuwächsen nachhaltig ist“, erklärte er. „Außer an der Verbesserung unserer Kollektionen und der Stärkung des Markenauftritts werden wir weiterhin intensiv an der Optimierung unserer Strukturen und Prozesse arbeiten.“

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